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Preisrutsch um gut 25% bei Solarstromspeichern

(15.12.2014) Die Preise für Solarstromspeicher sind in den vergangenen Monaten um rund ein Viertel gesunken; gleichzeitig zog die Nachfrage nach Solarbatterien kräftig an. Infolge deutlich gefallener Preise rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft mit einem weiter wachsenden Interesse an den Batteriesystemen. Nach Schätzungen des Verbandes sollen sich so bereits mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland unabhän­giger von steigenden Strompreisen machen.

Die Durchschnittspreise für Batteriespeicher sind aufgrund technischen Fortschritts und der wachsenden Nachfrage zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr 2014 um rund 25 Prozent gesunken. Das geht aus aktuellen Solarstromspeicher-Preismonitor des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Intersolar Europe hervor.

Marktexperten sagen Solarspeichern eine sonnige Zukunft voraus. So wird sich nach Erwartungen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens IHS der weltweite Markt für Solarbatterien bis 2018 um den Faktor zehn vergrößern.

Das deutlich gestiegene Interesse an Solarstromspeichern lässt sich auch an der An­zahl der Förderzusagen bei der KfW klar ablesen. Im dritten Quartal 2014 wurden 32 Prozent mehr Anträge für Speicher-Zuschüsse bewilligt als im zweiten Quartal dieses Jahres.

Die KfW fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaf­fungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Der BSW-Solar lobt dieses 2013 von der Bundesregierung geschaffene Marktanreizprogramm als unverzichtbaren Beitrag zur Markteinführung von Solarstromspeichern - siehe auch Beitrag „Förderprogramm für Solarstromspeicher ab Mai 2013“ vom 22.4.2013.

Ergänzend empfiehlt er zur Qualitätssicherung die Ausstellung eines Photovoltaik-Spei­cherpasses, die der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elek­tro- und Informationstechnischen Handwerke entwickelt hat. Dieser wird auch von der KfW bei der Gewährung der Förderzuschusse als Nachweis einer sachgerechten Spei­cher-Installation akzeptiert - siehe auch Baulinks-Beitrag „Photovoltaik-Speicherpass dokumentiert die Installation von Solarstromspeichern“ vom 12.2.2014.

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