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Deubau-Preis sucht wieder innovative junge Architektur - zum 26. Mal seit 1964

(5.11.2014) Ob die überraschende Umnutzung der Infrastruktur, ein wegweisendes städtebauliches Konzept oder der mutige Umbau: Der Deubau-Preis zeichnet junge Büros aus, die anders bauen als gewohnt. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung der Stadt Essen und der Messe Essen fördert seit 1964 junge deutsche Architektin­nen und Architekten.

Deubau-Preis 2016

Bis zum 15. Dezember 2014 sind nun wieder Bewerbungen zum Deubau-Preis möglich, der im Rahmen der DEUBAUKOM 2016 verliehen werden soll. Die Fachmesse für Archi­tektur, Wohnungswirtschaft und Industriebau ist für den 13. bis 16. Januar 2016 ge­plant.

Professor Christian Baumgart, Präsident des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI), hat diesmal den Vorsitz der Jury inne. Neuer fachlicher Beglei­ter ist Professor Johannes Kappler, Deubau-Preisträger 2012 mit „Palladium flat“ - sie­he auch Baulinks-Beitrag „Deubau-Preis 2012 für junge Architektinnen und Architekten entschieden“ vom 17.4.2011. Im Fokus der Jury sollen Engagement und Experimentier­freudigkeit stehen sowie die Lust, unkonventionelle Themen in die Debatte über die Zukunft von Architektur und Städtebau einzubringen. Zudem sollen die prämierten Ar­beiten laut Satzung von der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft geprägt sein und einen praktischen oder theoretischen Beitrag zur Schaffung einer menschlichen Umwelt liefern.

Der Wettbewerb um den Deubau-Preis wird in einem zweistufigen Verfahren durchge­führt. Aus den Bewerbungen, die bis zum 15. Dezember 2014 eingehen, wählen die Jurymitglieder 15 Bewerbungen für die Finalrunde aus.

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