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Neue Sonderbrandmeldetechnik von Hekatron

(29.9.2014; Security 2014-Bericht) Im Bereich der Sonderbrandmeldetechnik präsen­tierte Hekatron auf der Security 2014 als Messeneuheit u.a. den linienförmigen Wär­memelder ADW 535. Dank einem speziellen Algorithmus namens „Dynamic Heat Watch“ (DHW) ermöglicht der Melder auch dort eine täuschungsalarmsichere Detektion, wo herkömmliche Brandmeldung an ihre physikalischen Grenzen stößt. Als weitere Messe­neuheiten in diesem Bereich zeigte Hekatron den Ansaugrauchmelder ASD 532 als Kompaktversion des bewährten ASD 535 sowie den linienförmigen Rauchmelder ILIA Dust Pro für frühzeitige Detektion unter extremsten Bedingungen.

Druckanstieg als Indikator für Brände

Die Funktion des linienförmigen Wärmemelders ADW 535 basiert auf dem einfachen Prinzip, dass Luft sich bei Erwärmung ausdehnt, so dass sich der Luftdruck erhöht. Und eben dies passiert auch beim Ausbruch eines Feuers - auch in den Fühlerrohren des ADW. Ein elektronischer Sensor registriert diesen Druckanstieg und die Auswerte­inheit löst Alarm aus, sobald eine definierte Grenze überschritten wird. Allerdings kann es beispielsweise auch dann zu kurzfristigen Temperaturanstiegen kommen, wenn Tü­ren oder Tore zwischen Bereichen mit unterschiedlicher Temperatur geöffnet werden. Deshalb verfügt der ADW 535 über „Dynamic Heat Watch“ (DHW). Der Alarmalgorith­mus soll sicher ausschließen können, dass durch solche Situationen Täuschungsalarme ausgelöst werden - und zwar in allen EN-54-22-Klassen von A1I bis GI in bis zu neun Metern Höhe.

Extreme Umgebungsbedingungen bedeuten aber nicht nur für die Detektion eine große Herausforderung, sondern auch für das verwendete Material. Der ADW 535 kann des­halb je nach Einsatzgebiet und Anwendung mit Fühlerrohren aus Kupfer, Edelstahl oder auch PTFE (Teflon) ausgestattet werden. Zwei Fühlerrohre (Double Tube) lassen sich anschließen - so kann man die Überwachungsfläche verdoppeln und mit einem Wär­memelder auch zwei Bereiche mit völlig verschiedenen Umgebungsbedingungen gleich­zeitig überwachen.

Hochtemperaturanwendungen wie Gießereien oder Trocknungsöfen zählen ebenso zu den Einsatzgebieten des ADW 535 wie durch extreme Temperaturschwankungen ge­kennzeichnete Bereiche von der Tiefgarage bis zur Industrieküche. Ob Molkereien, Kä­sereien, Tierstallungen, Reinigungs- und Recyclinganlagen oder auch schwer zugäng­liche Bereiche wie Kabeltrassen und Doppelböden sowie Ex-gefährdete Bereiche – un­ter diesen und vielen anderen schwierigen Bedingungen stellt der Wärmemelder seine hervorragenden Detektionseigenschaften unter Beweis.

ILIA Dust Pro mit neuen Funktionen

Ebenfalls speziell für den Einsatz unter extremen Bedingungen mit außergewöhnlichen Störgrößen konzipiert ist der neu vorgestellte linienförmige Wärmemelder ILIA Dust Pro.

Gegenüber dem ILIA Dust zeichnet er sich durch die neuen Funktionen Ereignisspei­cher und Voralarm sowie eine veränderte Störunempfindlichkeit aus. Dank hochwerti­ger Optiken soll er Gebäudeschwankungen oder Erschütterungen besser kompensieren können und Fehlwinkel von gut 1,5 Grad erlauben.

Kompaktversion ASD 532

Als Kompaktversion des unter anderem für hohe Räume, schwer zugängliche Bereiche, Labore, EDV-Räume und diskrete Installationen in Museen geeigneten ASD 535 prä­sentiert Hekatron auf der Security 2014 zudem den Ansaugrauchmelder ASD 532. Er wurde speziell für die brandschutztechnische Absicherung von kleineren und mittel­großen Überwachungsflächen entwickelt. Damit ist der ASD 532 beispielsweise prä­destiniert für die Branddetektion in Serverräumen inklusive der Einrichtungsüberwa­chung in Servern und Serverschränken.

Weitere Informationen zu Sonderbrandmeldetechnik können per E-Mail an Hekatron angefordert werden.

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