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Datalight: POF-Daten- und Energieversorgung mit einem nicht ganz leeren „Leerrohr“


  

(2.9.2014) Mit FFKuS Datalight bietet Fränkische Rohrwerke ein „Leerrohr“ an, das Energieleitungen aufnehmen kann und zudem über eine integrierte, doppelt geführte POF-Leitung (Polymer Optische Faser) verfügt, welche für Übertragungen von über 1 Gbit/s ausgelegt ist. Mit einem neuen „Datalight Kit“, das alle Komponenten für eine erste POF-Installation enthält, will das Unternehmen Installateure an diese ver­gleichsweise neue Technologie heranführen. Konkret enthält das Kit ...

  • 100 m FFKuS Datalight mit integrierter POF-Leitung als Ringware,
  • vier LAN Access Points 2-Port Datalight,
  • einem Switch 6+2 Port Datalight,
  • einem Cutter und
  • vier Unterputzdosen.

Über die vier LAN Access Points lassen sich bis zu acht Endgeräte miteinander ver­netzen - der Switch liefert darüber hinaus Optionen für spätere Nachrüstungen. Die­se Komponenten bieten eine (mittelmäßige) Bandbreite von 100 Mbit/s. Dank der mit­gelieferten Unterputzdosen und dem Cutter, mit dem sich die Faser ablängen lässt, sollte sich die Installation ganz ohne spezielles Werkzeug erledigen lassen. Wer für die Zukunft auf Nummer sicher gehen will, stattet bereits bei der Installation mehre­re Leerdosen mit FFKuS Datalight aus. So können weitere Access Points jederzeit angeschlossen werden.

Zur Erinnerung: Die Polymer Optische Faser steht für sichere und saubere Daten­übertragung. Dafür werden Lichtwellen verwendet, was sie völlig strahlungsfrei und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Feldern macht. Erdung, Abschirmung und Potentialtrennung sind nicht erforderlich. Außerdem lassen sich die 2,2 mm dün­nen POF-Leitungen problemlos gemeinsam mit 230-V-Leitungen verlegen, weil sie galvanisch nicht leitend sind.

Zusätzlich sorgt die Faser für mehr Sicherheit beim Anwender, denn Datenklau über Hackerangriffe und das Ausspähen sensibler und geheimer Informationen sind damit praktisch ausgeschlossen. Auch vor Kurzschlüssen ist der Anwender geschützt. Zu­dem ist der Stromverbrauch der optischen Leitung im Vergleich zu WLAN und Power­line bis zu 80% geringer.

Mit FFKuS Datalight baut sich das Datennetzwerk parallel zur Elektroinstallation gleichsam automatisch auf. Dazu ist die Da­tenleitung bereits von Haus aus in das Kunststoff-Rohr  einge­arbeitet. Das spart Platz in der Gebäude-Infrastruktur und beim Einführen der Rohre in den Verteiler. So seien mit einer Datalight-Installation alle Voraussetzungen für ein FITH (Fiber In The Home) geschaffen - die Grundlage für Hausautomation, Raumsteuerung, Smart Metering- und Smart Home-Lösungen, betont Jan Streibel, Produktmanagement Elektro-Systeme bei den Fränkischen Rohrwerken.

Weitere Informationen zu FFKuS Datalight und zum „Datalight Kit“ können per E-Mail an Fränkische Rohrwerke angefordert werden.

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