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Wenn eine Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt sich eine KiTa bauen lässt

(21.8.2014) Immer mehr Protagonisten sind sich der Verantwortung für ein wohnge­sundes Lebensumfeld für Kinder bewusst. Und wenn sich dann noch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg in Freiburg eine KiTa bauen lässt, ist die Entscheidung für den Baustoff naheliegend: Die Wände des Bun­galows bestehen durch und durch aus Holz.

Das Konzept der größtmöglichen Natürlichkeit drückt sich auch in der Lage aus: In Waldnähe gelegen, ausgestattet mit gro­ßen Fenstern und überdachten Terrassen, bieten sich den 30 Kindern - v.a. Sprösslingen von Mitarbeitern der FVA und des benachbarten Max-Planck-Instituts - viele Berührungsmöglich­keiten mit der Natur (siehe auch Google-Maps).

Herzstück des Wandaufbaus in konsequenter „Nur-Holz“-Bau­weise ist ein Konzept aus dem Schwarzwald: Mittels einer pa­tentierten Holzschraube werden die einzelnen Wandelemente aus massiven Holzbrettern zusammengesetzt. „Dadurch kön­nen wir auf Fremdmaterialien wie Leim, Nägel oder Gipskarton völlig verzichten. Die Reinheit und die positiven Eigenschaften des Naturproduktes Holz bleiben voll erhalten“, so Rolf Rom­bach.

Die Innenwände des rechtwinkligen, eingeschossigen Gebäudes mit ca. 310 m² Grund­fläche sind mit kalkweißem Naturwachs gestaltet. Die diffusionsfähigen Oberflächen regulieren die Luftfeuchtigkeit im Innern und lassen ein vorzügliches Raumklima erwar­ten. Um diesen Effekt zu unterstützen, wurde das Gebäude außen mit 40 mm dicker Holzfaser gedämmt, und mit Linoleum als Bodenbelag kommt ein weiteres Naturmate­rial großflächig zum Einsatz.

Weitere Informationen zur „Nur-Holz“-Bauweise können per E-Mail an Rombach Holzbau angefordert werden.

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