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Architekten geben der Bauqualität gute Noten

(15.6.2014) Trotz Hauptstadtflughafen und Elbphilharmonie ist die Qualität am deut­schen Bau - nach Ansicht von 180 befragten Architekten - zwischen 2003 und 2013 deutlich besser geworden. Zu diesem Ergebnis kommen erste Vorabergebnisse aus der aktuellen Jahresanalyse von BauInfoConsult. Demnach ...

  • sieht gut die Hälfte der Planer einen deutlichen Qualitätsanstieg im Vergleich zu 2003; allerdings ...
  • habe sich in den letzten fünf Jahren weniger getan: Nur ein starkes Drittel der Befragten war der Ansicht, dass sich von 2008 bis 2013 erkennbar ein Sprung nach vorne bei der Qualität von Bauprojekten ereignet habe.

In einer Folgefrage nach den Gründen für die positive Bewertung der Qualität identi­fizieren die Architekten drei Schwerpunkte als ausschlaggebende Faktoren:

  • Zu allererst sei da die größere Sorgfalt der ausführenden Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren - u.a. auf Grund der verschärften Konkurrenzsituation - mit größere Akribie ihrem Handwerk nachgehen, um so bei ihren Kunden mit Qualität zu punkten.
  • Ebenso dürfen sich die Hersteller selbst auf die Schulter klopfen: Vorgefertigte Produkte oder Produktsysteme, die im letzten Jahrzehnt verstärkt entwickelt wurden, dürften ihren Teil zu organisatorischen Verbesserungen in den Baupro­zessen beigetragen haben, was sich logischerweise auch in der Qualität des Endproduktes niederschlägt. Nicht zuletzt deswegen führen 37 Prozent der Ar­chitekten als wichtigen Grund auch die verbesserte Qualität der Produkte an.
  • Die verbesserte Situation bei der Planung von Projekten ist für 36 Prozent der Befragten ein weiterer Baustein für positive Qualitätsentwicklung im Baugewer­be. Hier punkten unter anderem besonders die immer raffinierteren EDV-gestütz­ten Planungsprogramme, wie das auch in Deutschland langsam, aber stetig an Boden gewinnende Building Information Modeling (BIM).

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