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DWA-Themenband „Flutpolder“ thematisiert die Optimierung des Hochwasserschutzes

DWA Themenband „Flutpolder - T1/2014“
  

(30.5.2014) Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) hat einen neuen Themenband zum Hochwasserschutz veröffentlicht. „Flutpolder“ beschreibt, ...

  • wie die zum Rückhalt von Flutwellen dienenden Speicher­becken beschaffen sein müssen,
  • welche Bedingungen bei Planung, Bau und Unterhalt zu beachten sind,
  • wie sie sich land- oder forstwirtschaftlich nutzen lassen und
  • wie Rückhalteräume berechnet werden können.

Der Themenband bietet eine umfassende Darstellung zum Hochwasserschutz durch Flutpolder - zumal die vorhandenen technischen Regeln die­ses Thema bisher nur unzureichend behandeln und zudem je nach Bundesland unter­schiedlich verfügbar sind.

Da durch Flutpolder das Rückhaltevermögen eingedeichter Flächen genutzt wird, bie­ten sie mehr Möglichkeiten als der übliche technische Hochwasserschutz durch Dei­che und die zugehörige Gerinneertüchtigung. Mit dem Bau von Flutpoldern wird gleich­zeitig dem geänderten Wasserhaushaltgesetz und der neuen EG-Hochwasserrisikoma­nagementrichtlinie entsprochen, nach der Hochwasserschutz nicht mehr allein durch Ableitung erfolgen darf.

Besonders gesteuerte Flutpolder gelten als äußerst wirksame Instrumente des Hoch­wasserschutzes. Durch die Schaffung von Rückhalteräumen können Hochwasserspit­zen gedämpft und die Hochwasserabflüsse vermindert werden. In den Flussgebieten Deutschlands sind bereits einige Polderbauwerke im Einsatz, die ältesten seit etwa Mitte des letzten Jahrhunderts.

Der Themenband richtet sich an die Unterhaltungspflichtigen und Betreiber der Anla­gen, an Aufsichtsbehörden sowie Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz-Zweckverbände und Ingenieurbüros, aber auch an Hochschulen und Weiterbildungs­einrichtungen. Die Publikation kann über den DWA-Shop bezogen werden - direkter Link zum Themenband „Flutpolder - T1/2014“.

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