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Lichtdesign-Preis 2014 „Öffentliche Bereiche/Innenraum“ fürs Amalienbad in Wien

(16.5.2014; Lichtdesign-Preis 2014) Das wiener Amalienbad (siehe Google-Maps) wurde von 1923 bis 1926 nach dem Vorbild einer römischen Therme erbaut; der Architekt damals war Otto Nadel. Als nun eine grundlegende Sanierung des Wiener Hallenbades anstand, wurde in Ab­stimmung mit dem Bundesdenkmalamt entschieden, dass die Leuchten aus den 1970er Jahren nicht erhaltenswürdig seien, und dass mit der neuen Beleuchtung primär die historische Architektur der Schwimmhalle in ihrer Besonderheit betont werden sollte.

Die neuen Beleuchtungskörper sollten also so unauffällig wie möglich in die Architek­tur integriert werden, so dass der Besucher die Raumwirkung erleben kann ohne ge­blendet zu werden. Entsprechend treten die Leuchten selbst in den Hintergrund, und „nur“ deren Licht lässt die Architektur wirken. Die Schwimmhalle des Wiener Amalien­bades gilt damit als ein gelungenes Beispiel dafür, dass man einen Raum mit Licht we­sentlich aufwerten kann, ohne besonders aufwändige bauliche Maßnahmen zu ergrei­fen.

Die Lichtplanung stammt von den Lichtdesignern des Jahrs 2014, dem Büro podpod design.

Die weiteren Lichtdesign-Preise 2014 gingen an ...

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