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BIRCOsed: Neue Birco-Rinne als dezentrale Sedimentationsanlage

(13.5.2014) Der Baden-Badener Entwässerungsspezialist Birco hat mit BIRCOsed eine dezentrale Sedimentationsanlage in einer Kastenrinne für Flächen mit einer Anbindung an offene Gewässer, Versickerungsanlagen oder Trennkanalisation auf den Markt ge­bracht. „Bei der Entwicklung war es uns wichtig, eine im Vergleich zu Sedimentations­becken und -schächten günstige und kompakte Alternative zu schaffen“, sagte Lud­wig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing, im Umfeld der IFAT. Die Rinne ist in der Nennweite 300 erhältlich. Mit einer Bauhöhe von 380 mm sollte BIRCOsed auch für den Einsatz bei hohen Grundwasserständen geeignet sein.

Die Vollstromanlage bietet 100 Prozent Behandlung ohne Bypass. Entsprechenden Un­tersuchungen der Technischen Universität München zufolge leistet das System über 70 Prozent Feststoffrückhalt. Die Trennung erfolgt in einer speziellen Sedimentations­box bei hohem Retentionsvolumen. Die Einsehbarkeit ist gegeben und die Reinigung der Rinne sei unkompliziert - verspricht der Hersteller, zumal spezielle Hilfsmittel nicht benötigt würden. Das Rinnensystem entspricht der Belastungsklasse F 900, zur Wahl stehen Schnellverschluss oder Verschraubung einer einlaufoptimierten Gussabdeckung.

Grundwasserschutz nach aktuellen rechtlichen Vorgaben

Das Sedimentationsverfahren von BIRCOsed erfüllt laut Birco die Forderungen des Wasserhaushaltsgesetzes. Zudem sei die Prüfung für das IKT-Prüfsiegel gemäß Trenn­erlass Nordrhein-Westfalen beantragt. Zu den Einsatzgebieten von BIRCOsed zählen der Städte- und Siedlungsbau, gewerbliche Objekte sowie private Flächen. Pro lau­fendem Meter Rinne sollen 80 Quadratmeter Niederschlagsfläche sedimentiert werden können.

Weitere Informationen zu BIRCOsed können per E-Mail an Birco angefordert werden.

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