Redaktion  || < älter 2014/0808 jünger > >>|  

GreenTec Awards: Club of Rome gewinnt den IFAT Environmental Leadership Award


  

(13.5.2014) Grüner Teppich, Prominente und Blitzlichtgewit­ter: Am 4. Mai wurden die GreenTec Awards im Internationa­len Congress Center München (ICM) verliehen. Ein Preisträ­ger stand bereits im Vorfeld fest: Der Club of Rome erhielt den „IFAT Environmental Leadership Award“.

Die Hauptaufgabe des Club of Rome ist es, Analysen mögli­cher Szenarien für die Zukunft der Menschheit und des Pla­neten durchzuführen. Dabei werden unter anderem Möglich­keiten zur langfristigen Verbesserung der Lebensqualität untersucht und ausgewertet. Otto Schaaf, Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), führt einen weiteren wichtigen Grund für die Auszeichnung aus: „Die Leitidee des Club of Rome liegt in einer nachhaltigen Erhaltung der Umwelt für die Menschheit. Um das zu erreichen, braucht es eine Entkoppelung von Ressourcenver­brauch und Umweltbelastung auf der einen Seite und wirtschaftlichem Wachstum und Wohlstand auf der anderen Seite. Diese Ziele verfolgen sowohl der Club of Rome als auch die IFAT.“

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome, weiß um die Bedeutung dieser Auszeichnung: „Der Club of Rome freut sich sehr über diese Ehrung. Durch den Environmental Leadership Award der IFAT, der weltweit größten Fachmesse für Um­welttechnologien, fühlen wir uns in unserer Arbeit bestätigt.“


Gewinner des GreenTec Awards 2014 (Bild vergrößern)

Die weiteren Gewinner der GreenTec Awards 2014 sind in den Kategorien ...

Automobilität: RUBIN von Continental Reifen Deutschland GmbH forciert den Anbau und die Verwertung von Löwenzahn zur Gewinnung von Naturkautschuk.

Bauen & Wohnen: Carbon Concrete Composite (C3) der TU Dresden, Institut für Massivbau mit einem neuen Materialverbund von Carbon und Hochleistungsbeton.

Energie: Der Batteriepark von Younicos integriert in Kooperation mit dem Schweriner Ökostromanbieter WEMAG mehr erneuerbare Energien in bestehende Netze.

Kommunikation:Strom09 – Volle Pulle Zukunft“ von LichtBlick SE, ist ein Gemein­schaftsprojekt mit dem BVB und hat das Ziel, 25.000 Tonnen CO₂ pro Jahr einzuspa­ren.

Lifestyle: Bio-Natur-Strohhalme von Bio-Strohhalme.com rehabilitiert den ursprüng­lichen Strohhalm zur Vermeidung von jährlich 25.000 Tonnen Kunststoffmüll, verur­sacht durch Plastik-Trinkhalme.

Luftfahrt: E-PORT AN - Elektromobilität am Flughafen Frankfurt von Lufthansa Group, Fraport AG, Land Hessen und Modellregion Elektromobilität Rhein-Main steht für die wesentliche Reduzierung von Bodenemissionen bei der Flugzeugabfertigung und den hierfür nötigen Verkehr auf dem Flughafen.

Produktion: Fabrik der Zukunft - Intelligente Verknüpfung von Produktion und Gebäu­de von Weidmüller Interface GmbH & Co. KG zeigt mit dem 2011 fertig gestellten Pro­duktionsgebäude, dass durch die Integration von Fertigung und Infrastruktur bis zu 95 Prozent Energie eingespart werden können.

Recycling & Ressourcen: Verbundmaterialien auftrennen mit Mikroemulsion von Sa­peratec GmbH ist eine technische Innovation zur bislang nicht möglichen Trennung und damit der Verwertung von Wertstoffen.

Wasser & Abwasser: Stromspar-Kleinkläranlage PUROO von ATB Umwelttechnologi­en GmbH ist eine Anlage, die Schwächen derzeitiger Anlagen überwindet, weniger elektrische Bauteile benötigt und mindestens 50 Prozent weniger Strom verbraucht.

Sonderpreis Galileo Wissenspreis (ProSieben): Balkonbienen – Ein urbanes Zu­hause für Bienenvölker von Balkonbienen ermöglicht allen Balkonbesitzern, Bienen zu halten und eigenen Honig zu produzieren und zu ernten.

Sonderpreis intelligent urbanization: Energieeffiziente Nutzung von Abwärme im Fernwärmenetz der chinesischen Stadt Anshan von Danfoss.

Sonderpreis Music: Schiller mit Titeln, die Umweltbewusstsein schärfen.

Sonderpreis Start-up: akvoFloat von akvolution GmbH ist ein Projekt zur kosten­günstigen Meerwasserentsalzung.

Sonderpreis WWF: Stadtbiene 2.0 von o’pflanzt is! e. V. ist ein urbaner Gemein­schaftsgarten, in dem Bienen ökologisch gehalten werden und Futter- sowie Nist­möglichkeiten, auch für Wildbienen und Hummeln, angeboten werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: