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Internationaler Tag der Händehygiene: Nur trockene Hände sind wirklich sauber


  
  

Dr. Kurscheid (Foto:  VKurscheid)

  

(5.5.2014) Mit dem Internationalen Tag der Händehygiene an jedem 5. Mai rückt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Bedeutung sauberer Hände für die Gesundheitsvorsorge in den Mittelpunkt. Denn rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut WHO über unsere Hände verbreitet.

Viren und Bakterien lauern vielerorts: Sie übertragen sich beim Händeschütteln, dem Griff an die Türklinke oder beim Bezahlen im Supermarkt. Ungewaschene Hände beherbergen bis zu 150 verschiedene Arten von Keimen. Um zu verhindern, dass diese über die Schleimhäute in den Organismus gelangen und Erkäl­tungen, Magen-Darm-Infekte oder auch ernsthafte Erkrankun­gen wie Grippe verursachen, ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Aber der Einsatz von Wasser und Sei­fe reicht nicht aus, wenn die Hände im Anschluss daran nicht richtig getrocknet werden. „Bakterien fühlen sich besonders in feucht-warmem Klima wohl. Klinische Studien zeigen, dass feuchte Hände bis zu 1000 Mal mehr Bakterien übertragen als vollständig getrocknete“, erklärt Dr. med. Thomas Kurscheid, Präventivmediziner und Gesundheitswissenschaftler.

Rund 80 Prozent der Deutschen verlassen den Waschraum mit feuchten Händen

Vier von fünf Deutschen verlassen die Toilette, ohne die Hände nach dem Waschen vollständig abzutrocknen, so das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsin­stituts Research Now. Zeit also, um nicht nur das Händewaschen, sondern auch das richtige Trocknen in die tägliche Routine aufzunehmen.

Dyson Airblade-Hände­trockner
Dyson Airblade-Hände­trockner
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Nur, wie trocknet man sich die Hände am besten? Von Hemd und Hose als Handtuchersatz rät Dr. Kurscheid ab. Zu­hause reiche ein normales Baumwollhandtuch aus, das regel­mäßig gewechselt werden sollte. Im öffentlichen Bereich eig­nen sich Papierhandtücher oder aber die umweltfreundlichere Alternative: Hochgeschwindigkeits-Händetrockner. Keiner habe Lust, sich minutenlang die Hände zu trocknen, deshalb müsse es schnell gehen. (Kurscheid selber setzt in seiner Praxis auf den Dyson Airblade-Händetrockner: „Damit dauert das Trock­nen zehn Sekunden. Es ist hygienisch, weil das Gerät berüh­rungslos funktioniert und die verwendete Luft zuvor von ei­nem HEPA-Filter gereinigt wird.“ Siehe auch Baulinks-Beitrag „Händetrockner mit 650 km/h“ vom 15.2.2008.)

Weitere Informationen zum Dyson Airblade können per E-Mail an Dyson angefordert werden.

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