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Broschüre „Bauen mit Fasern“: Textilbeton und -membranen revolutionieren Architektur

(30.4.2014) Die im April 2014 erschienene Broschüre „Bauen mit Fasern“ gibt erstmals einen Überblick über die Entwicklun­gen der Textilforschung und -industrie zu bauwirtschaftlichen Akutthemen wie Sanierung, Instandhaltung und Neubau. Tex­tilbeton zum Beispiel soll einen Paradigmenwechsel am Bau er­möglichen.

Medienberichte beschreiben den Zustand der deutschen Bau­substanz mit drastischen Schlagwörtern: „marode“, „sanie­rungsbedürftig“, gar „baufällig“. Von milliardenschweren, not­wendigen Investitionen ist die Rede; bisweilen erscheint das wirtschaftlich stärkste Land Europas gar wie ein bautechni­scher Pflegefall. Bei der Suche nach alternativen Baustoffen richtet sich der Blick immer öfter auf eine Branche, die mit ihren innovativen Materia­lien bereits dem Flugzeug- und Automobilbau zu neuer Leichtigkeit verholfen hat: die deutsche Textilindustrie.

Mit ihrer aktuellen Broschüre beleuchten das Forschungskuratorium Textil e. V. und der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie anhand von Beispielen, Interviews und Projekten das enorme Potenzial, das textile Werkstoffe in Bau und Ar­chitektur haben. Unter anderem zu lesen: Beiträge zum Thema „Textilbeton“, einer Leitinnovation „made in Germany“, bei der für die Betonbewehrung in Kunststoff aus­gehärtete Textilgelege statt herkömmlichem Stahl eingebracht werden. Vorgestellt werden weltweite Referenzen sowie deutsches Know-how zur Leichtbautechnologie „Membranbau“. Ferner geben Textil- und Bauforscher Einblicke in ihre aktuelle Arbeit, so zur Integration technischer Textilien zum Heizen in textilen Wände und Flächen.

Die Broschüre ist unter unter textilforschung.de > Architektur downloadbar (direkter PDF-Download).

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