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Neue Methode prüft kostenlos den Erfolg von energetischen Modernisierungen

(30.3.2014) Wer als Hauseigentümer den Spareffekt einer Modernisierung prüfen will, soll jetzt eine neue Erfolgskontrolle nutzen können. Mit einer von der Ostfalia Hoch­schule Wolfenbüttel weiter entwickelten Methode soll es bereits sechs Monate nach einer Modernisierung möglich sein, deren Erfolg zu kontrollieren. So erfahren Eigentü­mer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, wie viel Prozent Einsparung eine Dämmung, ein hydraulischer Abgleich oder eine andere Maßnahme gebracht hat.

Nachher ...

Andere Formen der Überprüfung sind entweder teuer (individuelle Berechnung durch Fachleute) oder benötigen deutlich mehr Zeit (Energieausweis: 36 Monate). Voraus­setzungen für die neue Art der Erfolgskontrolle sind Angaben zum Gebäude, zur Heiz­anlage und zum Verbrauch. Mit dem vom Bundesumweltministerium geförderten Ener­giesparkonto können Verbraucher ihre Erfolgskontrolle starten.

... und vorher

Neben der Erfolgskontrolle ermöglicht die Methode auch die Analyse eines Gebäudes, das noch zu modernisieren ist. Mit den Zahlen aus der Energieanalyse sollen Energie­berater oder Fachhandwerker  genauer planen können. Ohne diese Angaben müssten die Planer pauschale Normwerte verwenden. Dabei seien laut Ostfalia Hochschule Wol­fenbüttel Abweichungen von plus/minus 30 Prozent keine Seltenheit.

Für die Erfolgskontrolle und die Energieanalyse geeignete Energieträger sind Erdgas und Fernwärme. Zählerstände müssen aus mindestens sechs Monaten vorliegen; für die Erfolgskontrolle je sechs Monate vor und nach der Maßnahme. Erfolgskontrolle und Energieanalyse sind über das Energiesparkonto für begrenzte Zeit kostenlos erhältlich. Alle Ergebnisse und Diagramme gibt es als PDF-Dokument zum Speichern, Ausdrucken und Weitergeben.

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