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SolarEdge erfüllt VDE-Brandschutz-Richtlinie für PV-Anlagen

(13.2.2014) SolarEdge erfüllt die VDE-Anwendungsrichtlinie zur brandschutzgerechten Installation von Photovoltaikanla­gen - nach vorliegenden Infos als erster Wechselrichterher­steller. Das aus SolarEdge Wechselrichtern und den neuen Leistungsoptimierern der P-Serie bestehende System verhin­dert demnach im Ernstfall gefährliche Berührungsspannungen. Zusätzliche Komponenten oder andere bauliche Maßnahmen seien nicht notwendig.

Solarmodule, die Licht ausgesetzt sind, produzieren auch dann hohe Spannungen in der Photovoltaikanlage, wenn die­se vom Stromnetz getrennt ist. Die VDE-Richtlinie VDE-AR-E 2100-712 „Maßnahmen für den DC-Bereich einer Photovol­taikanlage zum Einhalten der elektrischen Sicherheit im Falle ei­ner Brandbekämpfung oder einer technischen Hilfeleistung“ beschreibt bauliche und technische Maßnahmen, um Einsatz­kräfte vor elektrischen Schlägen durch schadhafte Gleich­stromleitungen zu schützen.

Die VDE Richtlinie schreibt vor, dass eine DC-Leitung (Gleichspannungs-Leitung) in­nerhalb von 15 Sekunden nach Abschalten der AC-Seite (Wechselstrom-Seite) eine Spannung kleiner 120 Volt (V DC) führen muss. Dafür hat der patentierte „SafeDC“-Mechanismus des SolarEdge-Systems zu sorgen, der als DC-Trennschalter zertifiziert ist. Sobald die Stromversorgung abgeschaltet wird, reduziert SafeDC die DC-Spannung auf Modulebene innerhalb der geforderten Zeit automatisch und ausfallsicher auf 1 V DC pro Modul bzw. Leistungsoptimierer. Aufgrund der Auslegungsrichtlinien liegt die DC-Spannung dann bei maximal 50 V DC im Strang.

„Im Vergleich zu herkömmlichen Strangwechselrichtern braucht sich der Installateur keine Sorgen um zusätzliche Brandschutzmaßnahmen zu machen und kann sich allein auf das Wesentliche konzentrieren,“ verspricht Lior Handelsmann, VP Marketing & Pro­duct Strategy bei SolarEdge.

Weitere Informationen zur brandschutzgerechten Installation von Photovoltaik­anlagen können per E-Mail an SolarEdge angefordert werden.

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