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Siedle Scope 2.0: die mobile Videosprechstellen/Tele­fon-Kombi gibt's zudem als App

(11.2.2014) Siedle Scope ist Video-Sprechstelle und Festnetz­telefon in einem Gerät. Kurz vor der Light & Building hat Siedle diesen Kommunikator mit einem völlig neuen Innenleben aus­gestattet und das System um eine iPhone/iPad-App für den In-Home-Bus erweitert. Damit will der Hersteller die Vorteile bei­der Technologien für eine sichere mobile Türkommunikation kombinieren. Neu sind u.a. ...

  • Repeater für mehr Reichweite,
  • eine optimierte Videoqualität und der Bildspeicher,
  • die Administration per Software,
  • die Bedienoberfläche,
  • der Netzwerkanschluss und
  • weitere Funktionen wie beispielsweise der Hotelmodus und die Hörgerätetauglichkeit.

Scope kombiniert die Vorteile von DECT und mobilen Applikatio­nen: Der bewährte DECT-Standard für mobile Festnetztelefone lässt sich ohne viel Planungsaufwand installieren sowie in Be­trieb nehmen und ist WLAN- oder Mobilfunk-Anwendungen in einigen Bereichen überlegen - nämlich hinsichtlich ...

  • Audio-Qualität,
  • Störungsanfälligkeit,
  • Verfügbarkeit und
  • Standby-Zeit.

Mobile Applikationen hingegen sind begehrt, für den Kunden höchst komfortabel und deshalb ein starkes Argument für eine Videosprechanlage.

Mehr Reichweite, bessere Videoqualität

Stabile Funkverbindungen benötigen die erforderlichen Reichweiten, auch in schwieri­gen baulichen Umgebungen. Das erreicht Siedle mit dem neuen Scope-Repeater, der das Funksignal bei Bedarf verstärkt. Bis zu sechs Repeater können parallel, maximal zwei kaskadierend hintereinander betrieben werden.

Auch die Videoqualität sei verbessert worden. Die neu entwickelte Technologie soll den DECT-Standard effizienter nutzen, mehr Daten überträgen und so die Auflösung und Darstellung des Echtzeit-Videobildes optimieren. Der neue Bildspeicher verwaltet bis zu 50 Aufnahmen.

Bedienung, Datenaustausch und Administration

Für Scope entwickelte Siedle ein neue Bedienoberfläche. Der Startbildschirm liefert ei­ne Übersicht der wichtigsten Funktionen, die Navigation erfolgt per Tastenkreuz. Ge­gensprechanlage, Festnetztelefon, Bildspeicher sowie Schalt- und Steuerfunktionen lassen sich intuitiv bedienen. Telefonkontakte können künftig von Mobilteil zu Mobilteil übertragen werden; entweder von Gerät zu Gerät oder mit der neuen Administrations-Software. Das integrierte Telefonbuch speichert 1.600 Rufnummern und bis zu drei pro Kontakt.

Das Editieren über die Telefontastatur ist nach wie vor möglich, aber nicht mehr nö­tig: Mit der browserbasierten, plattformunabhängigen Administrations-Software wird die Konfiguration einfach und komfortabel.

Netzwerkanschluss und App

Die neue Scope-Basisstation dient zugleich als IP-Gateway, ein LAN-Anschluss stellt die Verbindung ins IP-Netzwerk her. Der Netzwerkanschluss ermöglicht außerdem künftige Soft­ware-Updates.

Über die neue Basisstation lässt sich der In-Home-Bus von Siedle mit den derzeit aktuellen Generationen von iPhone und iPad verbinden - zunächst für das lokale WLAN, später auch über Mobilfunk. Die neue App (laut Siedle wohl ab April im App Store verfügbar) entwickelte der Hersteller speziell für die Anforderungen der Tür­kommunikation; ihre Funktionalität entspricht denen einer Innenstation von Siedle. Video- und Audioverbindungen stehen sofort und gleichzeitig zur Verfügung, nachdem die Verbindung aufgebaut wurde. Die Sprach­qualität erfüllt die hohen Anforderungen von Siedle; die Tür wird, wie gewohnt, mit einem Fingertipp auf das entsprechende Symbol geöffnet. Eine zusätzliche Abfrage schützt vor versehentlicher Fehlbedie­nung, die Übertragung der Türöffner-Funktion erfolgt verschlüsselt.

Weitere Informationen zu Scope können per E-Mail an Siedle angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: