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Akustisch optimierte und künstlerisch gestaltete Kommunikationslounges der AMV

(6.2.2014) Das neue/alte Direktionsgebäude der AachenMünchener Versicherungen (AMV) in Aachen bietet komfortable Hightech-Arbeitsplätze für annähernd siebenhun­dert Mitarbeiter. Ihnen stehen für Pausen und Projektgespräche außerdem großzügige Kommunikationslounges zur Verfügung, die allerdings in puncto Akustik heraus­for­dernd waren. Damit sich die Mitarbeiter in Zimmerlautstärke unterhalten können, wurden die raumakustischen Verhältnis mit Holzwolle-Akustikplatten von Heradesign optimiert. Da­rüber hinaus gefallen die Akustikplatten auch optisch, denn der österreichische Künst­ler Wilhelm Scheruebl hat sie mit Blumenmotiven verziert.

Verantwortlich für die Architektur des neuen Gebäude-Ensembles der AachenMünche­ner Versicherungen ist das Aachener Architekturbüro kadawittfeldarchitektur mit ei­nem eigenen ganzheitlichen Konzept. Architekt Gerhard Wittfeld erinnert sich: „Es gibt andernorts viele Beispiele von abgeschotteten Firmenzentralen, die innerstädtische Areale besetzen und dabei ganze Stadtteile der Öffentlichkeit entziehen. Von Bürgern und Anwohnern als Blind Spots der Stadt empfunden, unattraktiv und verödet außer­halb der Bürozeiten, bilden sie damit ein trauriges Gegenmodell zu einer vitalen Stadt.“

Um dies zu verhindern, sollte der neue Gebäudekomplex der AachenMünchener auch den Bürgern Mehrwert bieten. So entstand etwa eine direkte Fußverbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Dieser Weg, Via Culturalis genannt, führt an grün be­pflanzten Plätzen sowie dem neuen Pocket-Park vorbei. Eine große Freitreppe führt weiter zum neuen AachenMünchener-Platz, der mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Genießen einlädt. Blickt der Müßiggänger hier nach oben, sieht er einen gläsernen Verbindungssteg, der einzelne Gebäude des Unternehmens miteinander verbindet:

Modernisierung des Bestandsgebäudes

Das frühere Direktionsgebäude aus den 70er Jahren passte allerdings optisch nicht in den hochmodernen Komplex (siehe HERE und/oder Google-Maps). Deswegen starteten im Jahr 2012 umfassende Sanierungsmaßnahmen im Inneren: Dabei wurden Büros, Flure und Aufenthaltsbereiche von den in die Jahre gekommenen Materialien befreit und mit weißen Wand- und Deckenflächen sowie schwarzem Teppichboden ausge­stat­tet. In fünf Etagen entstanden zudem großzügige Kommunika­tions­lounges. Hier können sich Mitarbeiter treffen, auf Hockern an einem gemüt­lichen Holztisch direkt vor der Fensterzeile Platz nehmen, Kaf­fee trinken und die Aussicht auf die Stadt genießen. Ein wei­ßes Podest dient als Abtrennung zum Flur, als Empfangstre­senund gleichzeitig als Küchenzeile:

Holzwolle-Akustikplatten verbessern Akustik in den modernisierten Kommunikationslounges

Die neuen Lounges stellten die Architekten dabei in puncto Akustik vor eine Herausforderung. Direkt neben dem Aufzug­bereich laufen mehrere Flure in einem großen, offenen Raum zusammen. Wenn sich Loungebesucher unterhalten, Mitarbei­ter hastig vorbeilaufen und Aufzugtüren sich immer wieder öf­fnen und schließen, kann schnell eine nervende Geräuschkulis­se entstehen, in der man unangenehm laut sprechen muss. Das kann besonders bei Geschäftsgesprächen unangebracht sein. Um dies zu vermeiden, hat das Architektenteam um Witt­feld Holzwolle-Akustikplatten an einem gitterförmigen Tragsys­tem aus Holz an die 150 m² großen Loungedecken montiert. Diese dämpfen die Geräusche auf einen angenehmen Pegel, so dass überall Gespräche in Zimmerlautstärke möglich sind.

Die Wahl der Architekten fiel auf Heradesign superfine. „Dabei handelt es sich um einlagige, magnesitgebundene Holzwolle-Akustikplatten, deren Format, Dicke und Farbton wir auf die individuellen Anforderungen jedes Projektes anpassen können“, erklärt Frank Plogstert, Verkaufsleiter Deutschland bei Hera­design. „Die natürlich-charakteristische Textur der Holzwolle eignet sich dabei als Oberfläche für kreatives Gestalten.“ Und dies war bei diesem Projekt ein weiteres Kriterium, das die Ar­chitekten überzeugte. Denn der österreichische Künstler Wil­helm Scheruebl war beauftragt, die Akustikplatten optisch zu verzieren.

Scheruebl entwarf für die Lounges in allen fünf Stockwerken künstlerische Deckenar­beiten. Ihnen allen gemeinsam ist ein gewaltiges florales Muster. In den Augen des 1961 in Radstadt geborenen Künstlers Scheruebl repräsentiert es das stete Werden in der Natur. Die wilden Muster auf den Heradesign Akustiklösungen entstehen aus silbrig-glänzenden Schlagmetallflächen, die das Tageslicht bis in die Tiefe des Innen­raumes reflektieren und auch von der Straße aus sichtbar sind.

Weitere Informationen zu Akustikdecken können per E-Mail an Heradesign angefordert werden.

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