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Knauf verspricht „Mehr Putz, mehr Schutz“

(10.12.2013) Ende Juli 2013 kam es in der Region um Reutlin­gen zu einem Hagelereignis mit Rekordausmaßen. Den Gesamt­schaden allein durch dieses Gewitter schätzt die SV Sparkas­senversicherung auf mehr als 1,25 Milliarden Euro. Besonders betroffen war der Ortsteil Degerschlacht: Neben Autos und Dächern sind hier auch viele Fassaden beschädigt worden. Schadensfrei blieb aber u.a. eine Hausfassade, die ein Jahr zuvor mit dem mineralischen Dämmsystem „Warm-Wand Na­tur“ von Knauf gedämmt wurde - bestehend aus ...

  • einer 60 mm starkem Holzweichfaserplatte,
  • dem Armiermörtel SM 700 PRO von Knauf in einer Schichtstärke von ca. 7 mm,
  • dem Oberputz SM 700 Pro sowie
  • der diffusionsoffenen Silikat-Fassadenfarbe Knauf Minerol.

Dicke Putzschichten (> 10 mm)

Seit geraumer Zeit forscht und entwickelt Knauf auf dem Ge­biet dickschichtiger mineralischer Putzsysteme auf WDVS und ist zum Ergebnis gekommen, dass durch die Dicke des Putz­systems (Armiermörtel und Oberputz) das WDVS an Robust­heit gegen äußere mechanische Einflüsse gewinnt  - wie zum Beispiel durch aufschlagende Autotüren, an die Fassade ange­lehnte Fahrräder oder eben auch Hagel. Selbst Spechte hät­ten bei dickschichtiger Ausführung des Putzes keine Chance, wenn sie Löcher in die gedämmte Fassade hacken wollten.

Als dickschichtig gelten Putzsysteme im Sprachgebrauch von Knauf, wenn Armiermör­tel und Oberputz mindestens(!) 10 mm stark sind.

... als Schallschutz-Maßnahme

Aber dickschichtige Knauf Warm-Wand-Systeme sollen noch mehr können: Gerade die Errichtung von Gebäuden in Städten auf enger Fläche erfordert besondere Beachtung des Schallschutzes. Dieser lasse sich laut Knauf auch durch dicke Putzschichten auf WDVS entscheidend verbessern.

... zur Vermeidung von Algen und Pilzen an der Fassade

Das Fraunhofer Institut hat darüber hinaus festgestellt, dass dickere Putzschichten auf Wärmedämm-Verbundsystemen wesentlich langsamer abkühlen als dünnere*). Die Phasen, in denen sich Kondenswasser auf den Putzoberflächen bilden kann, reduzier­ten sich so drastisch. Algen und Pilzen sei bei solchermaßen trocken gehaltenen Ober­flächen der Nährboden entzogen.

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*) C. Fitz, W. Hofbauer, K. Sedlbauer, M. Krus, K. Breuer: Prognoseverfahren zum biologischen Befall durch Algen, Pilze und Flechten an Bauteiloberflächen auf Ba­sis bauphysikalischer und mikrobieller Untersuchungen. Bauforschung für die Pra­xis, Band 77. Hrsg.: Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, Holzkirchen 2007

Weitere Informationen zu dickschichtigen mineralischen Putzsystemen auf WDVS können per E-Mail an Knauf angefordert werden.

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