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„Bildungsbau ist Zukunft“: Messe SCHULBAU geht 2014 in die zweite Runde


  

(20.11.2013) Bildung ist wichtig, sie ist eine Investition in die Ressource Zukunft. Doch was ist guter Unterricht? Welchen Einfluss haben das Schulgebäude selbst und die Raumstruktu­ren auf die Lernbereitschaft? Was können Architekten und Pä­dagogen voneinander lernen und wie funktioniert integrierte Planung? Am 13. und 14. Mai 2014 geht die Messe SCHULBAU unter dem Leitmotiv und Motto „Bildungsbau ist Zukunft“ mit erweitertem Konzept in die zweite Runde. Sie will in Hamburg über die aktuellen Entwicklungen und zu allen Aspekten des Bildungsbaus informieren.

An beiden Messetagen sollen Podiumsdiskussionen, national und international besetzte Fachforen sowie praxisnahe Work­shops stattfinden. Die begleitende Ausstellung mit internatio­nalen Herstellern will aktuelle Trends und Materialien für die Schulgebäudehülle sowie für Innen- und Außenräume vorstellen. Messe-Veranstal­tungsort ist die MagnusHall mit direkter Anbindung zum Hamburger Hauptbahnhof, zum Flughafen und zu den Autobahnen.

Zur Vorbereitung der Messe hat der Veranstalter Cubus Medien Verlag einen sieben­köpfigen Fachbeirat gegründet, in dem bundesweit engagierte Architekten mit dem Schwerpunkt Bildungsbau sowie Schulleiter, Hochschulprofessoren und die Schulbau­behörde vertreten sind. Die erste Sitzung fand bereits im Oktober in Hamburg statt. „Bildungsbau, so das Fazit der Runde, ist ein gesamtgesellschaftliches Thema. Diese Relevanz muss in der Architektur der Schulbauten sichtbar werden und folglich auf der Messe SCHULBAU entsprechend zum Ausdruck kommen“, sagt Projektleiterin und Herausgeberin Kirsten Jung und verweist schon auf Neuerungen und aktuelle Aktivi­täten.


Mitglieder des Beirats bei der 1. Sitzung (v.r.n.l): Dirk Landwehr (trapez architektur), Fredo Wiescholek (Spengler Wiescholek Architekten, Stadtplaner), Christian Krüger (Velux), Friederike Jörissen (Büro Jörissen + Partner Architekten), Martin Jung und Kirsten Jung (Herausgeber Cubus Medien Verlag), Adrian Krawczyk (Behörde für Schule und Berufsbildung), Ulrike Barthe-Rasch (Leiterin Katharinenschule HafenCity), Wiebke Zabel und Sabine Natebus (beide Cubus Medien Verlag). Nicht im Bild Prof. Jan R. Krause (Hochschule Bochum, Fachbereich Architektur) (Bild vergrößern)

Vorbildliche Schulkonzepte aus Skandinavien

Finnland und Dänemark stehen als Partnerländer für die Messe 2014 bereits fest. Dank bester Kontakte seitens der Veranstalter zur Deutsch-finnischen Handelskam­mer und zu den Botschaften der beiden ausgewählten Länder sollen ausgewiesene Experten den Messe-Besuchern zukunftsweisende skandinavische Architektur und Pädagogik­konzepte vorstellen. Zudem sind innovative Produkte rund um den Bil­dungsbau von ausgewählten Herstellern aus beiden Ländern angekündigt.

Architekten-Wettbewerb

„Schule neu denken“ ist die Motivation für zwei Architektur-Wettbewerbe, die an­lässlich der SCHULBAU 2014 in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und der Aalto University Helsinki ausgelobt wurden:

  • Die Aufgabe für Bachelor-Studierende ist es, den Umbau einer bestehenden Grundschule zu planen,
  • parallel soll der Master-Gang visionäre Ideen zum Thema „Zukunftsorientierte Orte des Lernens“ entwickeln.

Die Wettbewerbsergebnisse sollen während der gesamten Messe ausgestellt, die bes­ten Entwürfe von einer fachkundigen Jury gekürt und am Abend des ersten Messeta­ges ausgezeichnet werden.

Übrigens: An der ersten SCHULBAU nahmen über 1.200 Architekten, Fachplaner, Schulleiter, Vertreter aus Politik und Verwaltung teil.

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