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Deutscher Fassadenpreis für VHF 2013 geht an Staab Architekten

(10.11.2013) Das Architekturbüro Staab Architekten ist 2013 der Preisträger des Deutschen Fassadenpreises für vorgehängte hinterlüftete Fas­saden 2013: Mit ihrem Projekt der Grund­in­stand­setzung und Er­weiterung des Hochhauses C10 der Hochschule Darmstadt (siehe Google-Maps) überzeugte das Berliner Büro die Jury, die aus 117 Einreichun­gen einen Preisträger und fünf Anerkennungen wählte.

Der Preis wurde am 7. November im Deutschen Architektur­museum (DAM) verliehen. Als zeitgemäßes „Weiterdenken der Nachkriegsmoderne“ mit ganz­heitlichem Anspruch würdigte die Fachjury den preisgekrönten Entwurf. Den leichten und transparenten Eindruck mit beson­derer „Strahlkraft“ erhält der Bau durch die vorgehängte hin­terlüftete Fassade.

„Die filigrane, den ursprünglichen Geist des Hauses respektierende Idee für die energe­tische, funktionale und gestalterische Erneuerung“ überzeugte die Fachjury, so Jury­vorsitzender und Laudator Prof. Michael Braum. Architekt Volker Staab und Mitarbeiter des Hessischen Baumanagements nahmen den Deutschen Fassadenpreis für VHF gemeinsam entgegen:


Architekt Volker Staab (Mitte) freut sich mit Ellen Göbel (links, Kanzlerin Hochschule Darmstadt) und Angelika Egner (Projektleiterin Staab Architekten) über den Deutschen Fassadenpreis für VHF 2013. (Bild vergrößern)

Ebenfalls geehrt wurden die fünf Anerkennungen - darunter ein weiterer Entwurf von Staab Architekten sowie Bauten von Bogevischs Buero, Harter+Kanzler, Holzer Kobler, sowie Knerer und Lang - siehe auch Baulinks-Beitrag „6 Nominierungen zum Fassadenpreis für vorgehängte hinterlüftete Fassaden 2013“ vom 19.8.2013. Das Preisgeld von 10.000 Euro geht zu Hälfte an das Siegerprojekt, die weiteren Anerkennungen erhielten je 1.000 Euro.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Bau­kultur stellte seine Festrede unter das Motto „Ausgezeichnete Fassaden für die gebauten Lebensräume der Zukunft“ und hob damit die gesellschaftliche Bedeutung gestalterisch, technisch und wirtschaftlich herausragender Fassaden hervor. Die Bun­desstiftung Baukultur honoriert den Deutschen Fassadenpreis für VHF als bundesweit bedeutsamen Preis. Seine Preisträger erfahren durch die Stiftung eine besondere Würdigung: Architekt und Bauherr des siegreichen Projektes werden in den Konvent der Baukultur berufen.

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