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Studie: Endkunden werden beim Kauf einer PV-Anlage selten über Speicher informiert

(26.9.2013) Der Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland kommt nur schleppend voran. Die Besitzer von Photovoltaikanlagen zögern noch, ihre Anlagen mit Speicher­systemen zu kombinieren. Der neue „EndkundenMonitor 3.0 - Der deutsche PV Markt aus der Perspektive des Endkunden - Fokus: Speicherlösungen“ von EuPD Research geht den Gründen für den stockenden Speicherausbau in Deutschland nach.

EndkundenMonitor 3.0 - Der deutsche PV Markt aus der Perspektive des Endkunden - Fokus: Speicherlösungen
Studienkonzept als PDF mit Fax Bestellformular

Neben ökonomischen Hürden liegen die Gründe auch in einer mangelhaften Kommuni­kation zwischen Installateuren und Endkunden über mögliche Speicheroptionen. „So werden nur rund 20 Prozent der Endkunden von ihren Installateuren gefragt, ob sie ih­re Photovoltaikanlage mit einem Solarspeichersystem kombinieren möchten. Eine Aus­nahme bilden die Kunden von IBC Solar, die fast doppelt so häufig von ihren Installa­teuren auf Speicher angesprochen werden“ so Dr. Thomas Olbrecht, Senior Manager bei EuPD Research.

Zudem liefert der EndkundenMonitor detaillierte Einblicke in die Verbreitung bereits in­stallierter Speicheranlagen sowie die Markenbekanntheit der einzelnen Hersteller von Speicherlösungen für Photovoltaik-Anlagen. Varta wurde dabei als bekannteste PV-Speichermarke genannt.

Neben dem Fokus auf Speicherlösungen werden in der Studie auch die Markenwahl der Käufer von Modul- und Wechselrichterherstellern analysiert. Ein weiteres Themenfeld bilden Wartung und Betrieb der Anlagen.

Für die dritte Auflage des EndkundenMonitors von EuPD Research wurden rund 3.000 PV-Anlagenbesitzer und potenzielle Käufer von Residential-Anlagen aus ganz Deutsch­land in einer quantitativen Online-Befragung erfasst. Die Demographie der Anlagenbe­sitzer unterscheidet sich vom bundesdeutschen Durchschnitt. So wohnt der typische deutsche Photovoltaik-Endkunde mehrheitlich auf dem Land. Die Hälfte der Umfrage­teilnehmer verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro und die Hälfte der Befragten hat mindestens die allgemeine Hochschulreife.

Die gesamte Studie „EndkundenMonitor 3.0 - Der deutsche PV Markt aus der Per­spektive des Endkunden - Fokus: Speicherlösungen“ kann über EuPD Research bestellt werden - siehe Studienkonzept als PDF mit Fax Bestellformular.

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