Redaktion  || < älter 2013/1514 jünger > >>|  

11. Forum Wärmepumpe: Der Wärmemarkt nach der Bundestagswahl - quo vadis Energiewende?

(20.8.2013) Mit seinem „Forum Wärmepumpe“ am 28. und 29. November 2013 lädt der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) bereits zum elften Mal zum bundesweiten Branchentreff ins Ellington Hotel nach Berlin ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird wie immer der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stehen. Angesichts der dann vorangegangenen Bundestagswahl sollen jedoch schwerpunkt­mäßig die Voraussetzungen einer erfolgreichen Energiewende im Wärmemarkt disku­tiert werden. Schirmherr der Veranstaltung ist Günther Oettinger, Mitglied der euro­päischen Kommission mit Zuständigkeit für Energie.

Den Auswirkungen der Bundestagswahl 2013 und die Zukunft des Wärmemarkts nähert sich das Programm aus verschiedenen Blickwinkeln.

  • Dr. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie der Schweiz, wird die politischen Rahmenbedingungen für Wärmepumpen in unserem Nach­barland erläutern und dabei auch Maßnahmen vorstellen, die Vorbildcharakter für Deutschland haben könnten.
  • In seiner Keynote wird anschließend Prof. Dr. Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung auf den Kampf gegen den Klimawandel im Kon­text der Globalisierung eingehen und erklären, warum wir bereits aus einem Selbstschutz heraus für den Klimaschutz eintreten sollten.
  • Eine Skizze des Wärmemarktes der Zukunft zeichnen dann Dr. Jörg Adolf, Chef­volkswirt von Shell Deutschland, und Dr. Dietrich Schmidt vom Fraunhofer-In­stitut für Bauphysik.
  • Im Anschluss daran sollen Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verbänden und Industrie über die Markthemmnisse, die der „Wärmewende“ heute entgegen­stehen, diskutieren: Der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (SPD), Dr. Jan Witt (Geschäftsführer HEA), Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) sowie Kai Schiefelbein (Stiebel Eltron GmbH) wollen dabei insbesondere die Strompreisentwicklung ins Visier nehmen.

Vervollständigt werden soll  das anspruchsvolle Programm unter anderem durch The­men, wie PV-Eigenverbrauch mit Wärmepumpe, fluorierte Treibhausgase, Großwärme­pumpen, Öko-Hybrid-Systeme und Contracting-Modelle mit Wärmepumpen.

Der zweite Veranstaltungstag steht im Zeichen der oberflächennahen Geothermie und des nachhaltigen Bauens:

  • Brandenburgs Wirtschaftsminister Rolf Christoffers eröffnet das Programm mit einer Darstellung der Bedeutung der oberflächennahen Geothermie für die Ener­giewende in den Bundesländern.
  • In seiner Keynote wird anschließend Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff auf die Zukunft der oberflächennahen Geothermie eingehen.
  • Über die Marktentwicklung in Europa spricht Dr. Burckhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council.
  • Eva de Haas vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Lan­des Baden-Württemberg geht anschließend auf die Qualitätssicherung bei Erd­wärmesonden ein.

Mit der Vorstellung innovativer Referenzobjekte will die Branche anschließend ihrer Vorbildfunktion gerecht werden: Präsentiert werden u.a. der Neubau der Zentrale der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Berlin-Mitte, die Rathaus-Galerie in Ha­gen, die Gewerbehalle Black Falcon am Nürburgring, das Agrothermie-Projekt in Wüs­tenrot sowie Eisspeichersysteme für Gewerbe und Wohnungsbau.

Das detaillierte Programm sowie Informationen zu Anreise, Unterkunft und Kosten finden sich auf bwp-service.de.

siehe auch für zusätzliche Informationen: