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Leitfaden: Überschlägiger hydraulischer Abgleich bestehender Fußbodenheizungskreise

(10.7.2013) Der hydraulische Abgleich eines Flächenheizungs­systems ist notwendig, um eine effiziente Betriebsweise si­cherzustellen. Das ist hinlänglich bekannt - doch leichter ge­sagt als getan: Gerade bei Bestandsanlagen fehlen häufig Ausführungsunterlagen; bzw. Heizkreislängen sowie vorhan­dene Verlegeabstände der Heizungsrohre sind nicht bekannt. Wie der hydraulische Abgleich trotzdem gelingen kann, be­schreibt der Bundesverband Flächenheizungen und Flächen­kühlungen e.V. (BVF) mit seinem neuen Leitfaden.

Der Leitfaden beschreibt leicht verständlich und nachvollzieh­bar ein überschlägiges Berechnungsverfahren über die Ermitt­lung der einzelnen Heizkreiswassermengen, um mit ausreichen­der Genauigkeit einen hydraulischen Abgleich für eine Vielzahl typischer Systeme durchführen zu können. Zugrunde gelegt wurde für dieses Näherungsverfahren die Annahme, dass in vielen typischen Fällen nach dem Baujahr des Gebäudes vorge­gangen werden kann, um die spezifische Heizlast zu ermitteln.

Auch für die Spreizung können Richtwerte angenommen werden. Der Durchfluss je Kreis ergibt sich aus der jeweiligen Fläche; die Auslegung der Pumpen-Förderhöhe er­folgt nach Ermittlung der Gesamtwassermenge. Anlagenseitig sind hierfür Heizkreisver­teiler mit einstellbaren Durchflussmengenmessern oder einstellbaren automatischen Durchflussreglern notwendig.

Der Leitfaden, bestehend aus Anleitung, Heizkreistabelle und Formblatt zur Ermittlung der Pumpen-Förderhöhe, ist unter flaechenheizung.de > Fachinformationen kostenfrei downloadbar (direkter PDF-Download).

siehe auch für zusätzliche Informationen: