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Intersolar 2013 mit den Schwerpunkten Eigenverbrauch und Netzintegration

(25.6.2013; Intersolar-Bericht) Die Intersolar Europe 2013 endete am 21. Juni mit er­heblichem Besucherrückgang im Vergleich zum Vorjahr: Rund 50.000 Besucher aus 160 Ländern waren heuer laut offiziellen Angaben nach München gekommen. 2012 waren es mit 66.000 angegebenen Besuchern noch ein knappes Drittel mehr, und 2011 sind sogar 54% mehr Besucher - nämlich rund 77.000 - anlässlich der Intersolar in die bay­rische Hauptstadt gereist. Die diesjährigen Besucher trafen auf 1.330 Aussteller aus 47 Ländern.


Key Visual der Intersolar 2013 (Bild vergrößern)

Der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom, Energiespeicher sowie Netz­integration waren die bestimmenden Themen Intersolar 2013. Die Aussteller präsen­tierten sich dazu mit Angeboten für Industrie, Gewerbe und private Haushalte. Es wurden Systeme und Anwendungen vorgestellt, die Solarstrom schon heute konkur­renzfähig machen und mit Sonnenenergie Geld und Ressourcen schonen. Diskutiert wurden die aktuellen Themen der Branche auch im vielseitigen Rahmenprogramm der Intersolar Europe. U.a. fand begleitend vom 17. bis zum 20. Juni 2013 die Intersolar Europe Conference statt. Rund 400 Referenten und 2.000 Teilnehmer trafen sich hier.

PV > Energiemanagement > Energiespeicher >  Wärmepumpen

2013 gab es auf der Intersolar Europe erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich „Energiespeicher“ in der Halle B5, der für einen vergleichsweise großen Andrang in der Messehalle und ausgezeichnete Stimmung bei Ausstellern und Besuchern sorgte. Ins­gesamt hatten sich mehr als 200 Aussteller für den Bereich Energiespeicher angemel­det. Sie präsentierten dazu nicht nur den aktuellen Stand der Batteriespeichertech­nik, sondern zeigten auch ihre Systemkompetenz. Kombinationen von Photovoltaik mit Energiespeichern, Energiemanagementsystemen oder auch Wärmepumpen waren um­fangreich auf der Messe vertreten.

Die Rolle von Speichersystemen für den Eigenverbrauch und für die Netzintegration von Solarstrom war ein Kernthema der Messe und der begleitenden Intersolar Europe Conference. Zum Eigenverbrauch gaben Workshops praktisches Know-how für Instal­lateure und Monteure

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Fazit und  „Best of" der Intersolar Europe 2013 (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Photovoltaik als wichtige Säule der Energieversorgung der Zukunft

Solarstrom lässt sich heute in Deutschland bereits für 12 bis 15 Cent pro Kilowatt­stunde erzeugen, wodurch Photovoltaik auch wirtschaftlich hoch interessant ist. Da­mit hat sich die Photovoltaik nicht nur als wichtige Säule der Energieversorgung der Zukunft etabliert - auch der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom wird an­gesichts steigender Strompreise für Industrie, Handwerk und private Haushalte immer attraktiver. Die Photovoltaikbranche nutzt die veränderten Preis- und Angebotsstruk­turen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Produkte und Serviceangebote.

So gewinnt mit den Bürgerenergiegenossenschaften eine noch junge Finanzierungs­form von Solaranlagen an Popularität. Damit können sich Bürger an Energieprojekten beteiligen und tragen so zur dezentralen und unabhängigen Energiegewinnung auf lokaler und regionaler Ebene bei. Auch Stadtwerke nutzen vielfach die Energiewende als Chance, um als regionale Versorger Zeichen für die Zukunft zu setzen. Zum Teil geschieht dies auch unterstützt durch Bürgerbeteiligungen oder durch Kooperations­verträge mit Photovoltaik-Unternehmen, wodurch sich wiederum ein breites Feld von Geschäftsmodellen öffnet.

Die nächste Intersolar Europe

... soll am 4. bis 6. Juni 2014 wieder in München stattfinden.

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