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KfW-Award Bauen und Wohnen 2013 geht an historischen Speicher in Halle an der Saale

Logo KfW-Award Bauen und Wohnen 2013
  

(16.6.2013) Die KfW Bankengruppe vergab am 13.6. zum elf­ten Mal den jährlich ausgeschriebenen KfW-Award Bauen und Wohnen. Gesucht waren Bauherren, die mit unkonventionellen Ideen aus ungenutzten Flächen und leerstehenden Gebäuden in zentraler Lage individuellen und zugleich energieeffizienten Wohnraum geschaffen haben. Die dreizehn Preisträger wurden von der vierzehnköpfigen Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, aus 164 Bewerbungen ausgewählt und mit ei­nem Preisgeld von insgesamt 31.500 EUR belohnt.

„Die Gewinner des KfW-Awards haben mit ihren prämierten Projekten städtebaulich aber auch energetisch wegweisende Lösungen umgesetzt. Dadurch wurden attraktive neue Wohnräume geschaffen, öf­fentliche Räume wieder neu belebt und ein Beitrag zum gesellschaftlichen Nutzen geleistet“, sagte Werner Genter, Bereichsleiter der KfW, bei der Übergabe der KfW-Awards an die Preisträger.

Die Preisträger:


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(FOTO: S.Adlich)
  
  • Erster Preis (dotiert mit 10.000 Euro): Claudia Cappel­ler saniert energieeffizient den historischen Getreide­speicher am Domplatz von Halle (Saale). Wo einst Ge­treide lagerte, entstehen nun sieben unkonventionelle barrierefreie und -arme Wohnungen, die den Domplatz neu beleben (Bild rechts).
  • Zweiter Preis (dotiert mit 6.000 Euro): Die Erben der alten Mühle bei Friedrichshafen (Ittenhausen) moder­nisierten Mühlen- und Stallgebäude und haben Wohn-, Büro- und Werkstatträume mit modernster Informations­technik für die Dorfgemeinschaft geschaffen.
  • Dritter Preis (dotiert mit 4.000 Euro): Die Bauherren­gruppe der Lübecker Königstrasse 15 hat ein altes Schulhaus vorbildlich saniert. Es entstanden barrierear­me und generationengerechte Wohneinheiten, ein ge­meinnütziges Café und der Zugang zum Bürgergarten.

Die weiteren zehn Preisträger:

  1. Eigentümergemeinschaft Panzerhalle in Trier, Rheinland-Pfalz
  2. Eigentümergemeinschaft Fabrikbau "Maria" in Leipzig, Sachsen
  3. Astrid und Gerold Weber, historisches Heizhaus in Achern, Baden-Württemberg
  4. Familiengemeinschaft Hermes-Caesar und Linneweber Winkelgehöft in Dorsel, Rheinland-Pfalz
  5. Robert Gerstl, Regenstauf , historische Poststation in Ponholz, Bayern
  6. Dr. Stefan und Alexandra Möhringer, Wiesentheid, Dreiseithof in Feuerbach, Bayern
  7. E. Daniel und Bianca Priebe, Gutshaus in Diensdorf, Brandenburg
  8. Bauherrengemeinschaft Glockenstrasse 36, Gießerei in Stuttgart, Baden-Würt­temberg
  9. Claudia K. Leyh und Tom D. Nicolman, Bernhardshaus in Hermannsfeld, Thürin­gen
  10. Heike Scheder, Stelzenberg, zwei Wohnhäuser in Kaiserslautern-Hohenecken, Rheinland-Pfalz

Der Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff gehör­ten Stadtentwickler und Energieexperten, Architekten sowie Vertreter aus der Bau - und Wohnwirtschaft, Medien und der KfW an. Als einer der größten Förderer von privatem Wohn­eigentum sowie Energieeffizienz und Barrierereduzierung in Wohngebäuden hat die KfW im Jahr 2003 den Wettbewerb "Bauen und Wohnen" eingeführt.

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