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TA Heimeier stellt mit TA-Fus1on neuartiges „2 in 1“-Ventil-Konzept für HLK-Systeme vor


  

(16.4.2013; ISH 2013-Bericht) TA Heimeier, Anbieter von Lö­sungen im Bereich der hydronischen Einregulierung sowie von Raumtemperaturregelsystemen, hat auf der ISH mit TA-Fus1on eine neuartige Ventilreihe vorgestellt, die Vorteile von Einregulierungs- und Regelven­tilen für Heiz- und Kühlanlagen in einem Produkt vereint.

Untersuchungen haben ergeben, dass weit über 50% der Regelventile in hydronischen Systemen falsch dimensioniert sind. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Es können z.B. Regelventile bereits serienmäßig mit Gebläsekonvektoren geliefert werden. Das heißt, die Größe des Regelventils wird nicht auf Grund der Leistung und des zur Verfügung stehenden Differenzdruckes gewählt , sondern orientiert sich nur an der Leistung des Konvektors. Eine falsche Dimensionierung kann aber auch dann auftreten, wenn bei der Planung nicht alle auftretenden Druckverluste bekannt sind. Gleiches gilt ebenfalls wenn die Anlagen direkt bei oder nach der Montage der Regelventile noch geändert werden, so dass die berechneten und eingesetzten Kvs-Werte der Regelventile nicht mehr gelten.

Ventile, die falsch dimensioniert wurden, können nur sehr un­genau regeln und dadurch erhöht sich der Energieverbrauch im System. Zu große Ventile verursachen zusätzlich höhere In­vestitions- und Energiekosten. Zu kleine Ventile führen eben­falls zu einem höheren Energieverbrauch, da die Pumpenförder­höhe erhöht werden muss, um die erforderliche Leistung zu er­zielen, oder es kommt zu einer Unterversorgung der Verbrau­cher und die geforderte Leistung kann nicht erzielt werden.

Die kombinierten Einregulierungs- und Regelventile TA-Fus1on zeichnen sich durch eine Reihe von Neuerungen aus, die speziell auf den Bedarf von HLK Anlagen ausgerichtet sind. Ein wesentliches Merkmal ist dabei die stufenlose Ein­stellbarkeit des Kvs-Wertes mit unabhängiger, gleichprozentig modifizierter Ventilcha­rakteristik (EQM), die eine genaue Dimensionierung und optimale Regelleistung ermög­lichen. Der Kvs-Wert soll auch ohne zusätzlichen Drosselwiderstand an die Anlage an­gepasst werden können, so dass so mit einer minimalen Pumpenförderhöhe eine opti­male Ventilautorität erzielt wird. Auf diese Weise kann eine Anlage einfach und präzise dimensioniert werden. Selbst wenn die Ventile bereits montiert wurden, könne die An­passung an die Leistung der Anlage problemlos und schnell erfolgen - zumal die Mög­lichkeit besteht, den Druckverlust, die Durchflussmenge und den am Ventil vorhande­nen Differenzdruck zu messen.

Einregulierung und Regelung werden in einem einzigen Ventil vereint. Diese „2 in 1“-Ausführung ergibt zusammen mit dem im Paket mitgelieferten Stellantrieb den Vorteil einer verkürzten Einbauzeit sowie geringerer Investitionskosten der gesamten Komponenten.

Das Produktsortiment umfasst Ventile von DN32 bis DN150 und bietet 2 Baureihen:

  • TA-Fus1on-C als flexibles Regelventil und
  • TA-Fus1on-P mit der gleichen Basistechnologie aber mit integriertem Dp-Regler.

Die Ventile ab DN 65 basieren auf der Inline-Technologie von TA Heimeier, die bei kompakten Baumaßen geringe Geräuschentwicklung und Stellkräfte sowie eine einfa­che Möglichkeit der Dämmung verspricht.

Weitere Informationen zu TA-Fus1on können per E-Mail an TA Heimeier angefordert werden.

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