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Studie beschreibt Vorteile von Brennstoffzellen für Ein- und Zweifamilienhäuser

(9.4.2013; PDF-Verlinkung der Studie wurde zuletzt am 9.8.2016 aktualisiert.) Die vom ifeu - Institut für Energie- und Umwelt­forschung Heidelberg im Auftrag des VDMA erstellte Studie „Ökologische und ökonomische Analyse von Brennstoffzellen-Heizgeräten“ vom Juli 2012 beschreibt das Potential von Brennstoffzellen-Heizgeräten, z.B. als Beistellgerät in etwa 14 Mio. Ein- und Zweifamilienhäusern, für die Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz und die Einsparung von Treibhaus­gasen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Brennstoffzellen-Heiz­geräte (BZH) sich gegenüber konkurrierenden KWK-Technolo­gien wie z.B. Stirling- oder Otto-Motoren vor allem durch eines entscheidend auszeichnet: Sie eignen sich auch für den Ein­satz in Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf, wie modernen oder mit hoher Effizienz sanierten, Einfamilienhäusern und Einzelgebäuden und sogar in Niedrigstenergiehäuser oder Passivhäusern. Weiter erleichtern die niedrigen Lärm- und Schadstoffemissionen den Einbau speziell in Wohnungen.

Geräte mit geringer Gesamtleistung im Vorteil

Das ifeu Institut hat außerdem berechnet, dass Brennstoffzellen auf eine hohe Zahl an Volllaststunden im Jahr kommen. Dabei erzielen unter anderem Geräte mit einer ge­ringen Gesamtleistung die höchsten Werte, da sie nicht durch ihre Wärmeabgabe be­grenzt sind - je länger sie benötigen, um die geforderte Wärme bereitzustellen bzw. die Wärmespeicher zu füllen, desto länger wird auch Strom erzeugt.

Nachgewiesen wurde auch, dass die maximale hausinterne Nutzung der Stromerzeu­gung (Eigenverbrauch), d.h. eine geringe Einspeisung, die lukrativste Betriebsweise darstellt. Dies werde vor allem von den Geräten erfüllt, welche darauf ausgelegt sind den elektrischen Grundlastbedarf zu decken.

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