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Aktuelle Zahlen zum Wärmemarkt von BDH und dena

(4.4.2013; ISH 2013-Bericht) Veraltete und ineffiziente Heizungen in Deutschland werden nach wie vor nur schleppend modernisiert. Der Markt für energiesparende Heiztechnik ist im Jahr 2012 um lediglich 3,4 Prozent gewachsen. Damit kommt die Modernisierung trotz Energiewende deutlich schleppender voran als in der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts. Diese und weitere Zahlen präsentierten der Bundes­industrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V (BDH) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) auf der ISH 2013 - nämlich:

  • Gut 41 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie entfallen alleine auf Gebäude;
  • 85 Prozent der in Gebäuden verbrauchten Energie geht auf die Kappe von Heizung und Warmwasserbereitung.
  • Würde dieser Energieverbrauchssektor technisch auf Vordermann gebracht werden, könnten gut 15 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs eingespart werden.
  • Nur etwa 25 Prozent der in Deutschland installierten 20 Mio. Heizungsanlagen entsprechen dem Stand der Technik.
  • Moderne Heiztechnik anstelle der veralteten Anlagen würde 30 Prozent und mehr Energie einsparen und somit die Endverbraucher spürbar finanziell entlasten.

„Für eine erfolgreiche Energiewende müssen wir raus aus dem Sanierungsstau“, be­tonte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, vor dem Hinter­grund der aktuellen Zahlen, und er ergänzte: „Dafür brauchen wir mehr Markttrans­parenz sowie eine verlässliche und stetige Förderung.“

Der BDH verwies auch auf die hohe Innovationskraft der deutschen Heizungsindustrie: „International nimmt die deutsche Heizungsindustrie technisch und kommerziell die ab­solute Spitzenstellung ein. Auf der ISH Energy werden marktfähige Systeme und Inno­vationen wie die Gas-Wärmepumpe, die Strom erzeugende Heizung über Kraft-Wärme-Kopplung und Pilotprojekte wie die Brennstoffzelle gezeigt“, so der Hauptgeschäfts­führer des BDH, Andreas Lücke.

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