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Dreidimensionale Wandgestaltung mit Schieferriemchen für innen und außen

(5.2.2013; BAU 2013-Bericht) Mit spaltrauen Schieferriemchen stellt Rathscheck Schiefer eine neue, dreidimensionale Gestal­tungsidee für Innen- und Außenwände vor. Die in drei Stärken verfügbaren Riemchen schaffen abwechslungsreich strukturier­te Wände. Je nach Steingeometrie und Gestaltungswunsch sind lebhafte, einem wilden Natursteinverband ähnelnde Ober­flächen realisierbar. In den klassischen Schieferfarben blau­grau, anthrazit oder grün geben sie Wandflächen einen feinen seidigen Schieferglanz.

Die Schiefersteine sind umlaufend scharfkantig gesägt und exakt auf Stärken von 10, 15 oder 20 mm kalibriert. Die kleins­te Kantenlänge beträgt im Innenbereich 6 cm, die maximale Länge 60 cm. Kommen die Riemchen im Außenbereich zum Ein­satz, ist ihre Größe gemäß DIN 18515 auf maximal 40 cm Länge und eine Steingröße von maximal 0,12 m² begrenzt.

Außen mit Fuge

In beiden Fällen, innen wie außen, verarbeitet das Handwerk die Riemchen nach DIN 18299 im so genannten „Buttering-Floating-Verfahren“. Der Klebemörtel wird dabei auf die Wandfläche und die Steinrückseite mit einer Zahnkelle ca. 6 bis 8 mm dick aufge­tragen und die Riemchen darin eingebettet. Innen können die Riemchen fugenlos ver­arbeitet werden, außen ist ein Fugenanteil von 5% anzustreben. Dies entspricht, je nach Geometrie, einer Fugenbreite von etwa 3 mm bei schlanken langen Riemchen und bis zu 9 mm bei großen annähernd quadratischen Schiefern.

Schlank, frostbeständig, vielseitig

Die schlanken Schieferriemchen sind frostbeständig und eignen sich damit für Verblendungen auf Mauerwerken an Giebeln, Loggien, Erkern oder Schornsteinen. Auf Außenwänden können sie den Putz ersetzen oder beispielsweise den Mauerwerksfuß sicher vor Feuchtigkeit schützen.

Die Riemchen wiegen im Mittel 42 kg/m² und können deshalb auch z.B. auf zementgebundenen Putzträgerplatten beispiels­weise an Gaubenwangen oder als Bekleidung im modernen Holzständerbau dienen.

Weitere Informationen zu den Schieferriemchen können per E-Mail an Rathscheck angefordert werden.

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