Redaktion  || < älter 2012/2181 jünger > >>|  

Schieferfassade mit objektbezogen zugeschnittenen Schiefersteinen

(12.12.2012) Mit einer Fassadenbekleidung aus spaltrauhen Fredeburger Schiefer hat sich die Zweigniederlassung der DEG Dach-Fassade-Holz e.G. am Neubau ihres Schu­lungsgebäudes in Dortmund eine ausdrucksstarke Visitenkarte gegeben:

Gerade für eine Dachdeckereinkaufsgenossenschaft ist es wichtig, am eigenen Ge­bäude nur nachhaltig und architektonisch wertvolle Baustoffe zur Anwendung zu brin­gen. Und so riet die Architektin den Verantwortlichen bei der Genossenschaft zu einer Bekleidung aus eben diesem Naturstein, der vor über 400 Millionen Jahren aus feinem Tonschlamm unter hohem Druck entstanden ist.

Individuelle Zuschnitte für die Fassade

Die 15 mm dicken und circa 130 x 32 cm großen Schiefersteine wurden objektbezogen zugeschnittenen und auf einer Unterkonstruktion aus Aluminium als hinterlüftete Fas­sadenbekleidung montiert. Die Befestigung erfolgte mit Klammern. An den Stirnseiten wurden die Bekleidungstafeln mit vergleichsweise schmalen Fugen verlegt, die gleich einen Toleranzausgleich zulassen. Die horizontal verlaufenden, 15 mm breiten Fugen sind offen. Da die Fugenbreite die Plattendicke nicht überschreitet, kann erfahrungs­gemäß davon ausgegangen werden, dass keine Feuchtigkeit in die dahinterliegende Konstruktion eindringt.

Weitere Informationen zu Fassadenschiefer können per E-Mail an Magog angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: