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Kyocera pflanzt „Green Curtains”, um neue japanische Energiesparziele zu erreichen

(6.9.2012) Der japanische Technologiekonzern Kyocera stattet seine Firmengebäude in ganz Japan mit „Green Curtains“ aus. Dies soll dazu beitragen, die Ziele zur Verringerung des Ener­gieverbrauchs in Folge der Abschaltung aller Atomreaktoren nach dem Erdbeben vom März 2011 zu erreichen. Die Blätter­vorhänge werden an Spalieren über Fenstern und an Außen­wänden von Fabriken und Bürogebäuden gepflanzt, um Schutz vor direktem Sonnenlicht und Wärmestrahlung zu bieten. Die grünen Vorhänge senken die Temperatur in den Gebäuden und verringern die Notwendigkeit energieintensive Klimaanlagen während der heißen Sommermonate zu nutzen.

2012 sollen an 28 Unternehmensstandorten in ganz Japan grüne Vorhänge gepflanzt (Stand Juni 2012) sein. Dies ent­spricht einer Steigerung von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Je nach Region soll der Energieverbrauch zwi­schen fünf und 15 Prozent gesenkt werden.

Das „Green Curtain”-Projekt Kyoceras begann 2007 im Werk Okaya, in der japanischen Präfektur Nagano, um Energie einzusparen und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Programm kommt mittlerweile auch an anderen Standorten der Kyocera Gruppe in Japan sowie an ausgewählten Kyocera-Standorten weltweit zum Einsatz.

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