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Hochlastkanalrohrsystem von Rehau für die grabenlose Verlegung

(11.8.2011) Bei der Erneuerung oder Neuverlegung von Rohrleitungen erfreuen sich grabenlose Verfahren steigender Beliebtheit. Ihr besonderer Vorteil ist, dass sie gegenüber der offenen Bauweise sehr viel wirtschaftlicher sind und die Umweltbelastung erheblich reduzieren.

Für die grabenlose Neuverlegung hat Rehau das Vortriebsrohrsystem Awadukt PP TL neu im Programm. Es eignet sich für ...

  • Bodenverdrängungsverfahren nach Merkblatt RSV 10.2,
  • Press-Bohrverfahren,
  • Kaliber-Berstlining / Kaliberbersten,
  • Kurzrohr-Relining/Einzelrohr-Relining sowie
  • den Einzug in Schutzrohre.

Der besondere Vorteil des vollwandigen Vortriebsrohrs aus füllstofffreiem Polypropylen liegt in der lösbaren, längskraftschlüssigen Verbindung mittels Innen- und Außengewinde. Aufgrund der optimierten Gewindegeometrie sollen enorm hohe Zug- und axiale Vorpresskräfte aufgenommen werden können. Die hohe Oberflächenhärte der PP-Rohre stelle zudem sicher, dass deutlich größere Vortriebslängen erreicht werden könnten. Die Rohre lassen außerdem eine hohe statische Belastbarkeit erwarten: Sie sind laut Rehau mit mindestens 20 Kilonewton pro Quadratmeter (kN/m²) belastbar und besitzen damit eine Ringsteifigkeit von mehr als SN20.

Darüber hinaus verfügt das Rohrsystem über ein doppeltes Dichtungssystem. Denn neben einer Lippendichtung aus Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) verfügt das Rohr über eine zusätzliche Q-TE-C Dichtung. Das quellfähige thermoplastische Elastomer-Composite beginnt bei Wasserkontakt zu quellen und soll Leckagen innerhalb von 48 bis 72 Stunden abdichten können.

Awadukt PP TL ist hochdruckspülbar bis 340 bar und in den Abmessungen DN 160 und DN 200 sowie in Baulängen von 0,5 und 1 Meter erhältlich.

Weitere Informationen zum Vortriebsrohrsystem Awadukt PP TL können per E-Mail an Rehau angefordert werden.

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