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Studie: Verbrauchsausweis ist aussagekräftiger als Bedarfsausweis

(6.2.2011; Verlinkung der Studie zuletzt am 14.11.2015 korrigiert.) Im Rahmen einer Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde festgestellt, dass lediglich 29% der geprüften Bedarfsausweise den Energiebedarf annähernd zutreffend darstellen. Bei Verbrauchsausweisen hingegen lagen mit 66% mehr als doppelt so viele innerhalb der zulässigen Toleranz. Die Forscher stellten auf Basis von 94(!) untersuchten Energieausweisen fest, dass die Fehleranfälligkeit beim Bedarfsausweis wesentlich höher sei.

„Wir sehen uns bestätigt“, kommentiert Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann die Studie. „Die vorherrschende Auffassung, der Energieverbrauchsausweis sei schlechter als der Bedarfsausweis, ist schlicht unzutreffend. Der Gesetzgeber muss sich jetzt den Tatsachen stellen und den Verbrauchsausweis umgehend wieder für alle Wohngebäudearten zulassen.“

In besagter Studie mit dem Titel "Evaluierung ausgestellter Energieausweise für Wohngebäude nach EnEV 2007" wurden insgesamt 94 Energieausweise untersucht ((...möglicherweise ein bisschen wenig, für eine statistisch relevante Aussage!?)). Bei einzelnen Bedarfsausweisen wurde eine Abweichung vom tatsächlichen Energiebedarf von bis zu 108% festgestellt. Verbrauchsausweise hingegen wichen maximal 26% ab.

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