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Kooltherm beim Karlsruher Forschungsprojekt für energieeffiziente Sanierungskonzepte

(13.12.2010) Unterschiedliche Sanierungskonzepte werden derzeit in einer großen Wohnsiedlung in Karlsruhe getestet. Das prämierte Konzept zielt auf eine städtebauliche Verbesserung, Minimierung des Energieverbrauchs und damit auch CO₂-Reduzierung sowie einer richtungsweisenden Entwicklung von großen bestehenden Wohngebieten statt. Die Gebäude werden Stück für Stück energieeffizient saniert und an die Nahwärmeversorgung angeschlossen. Insgesamt umfasst die Siedlung 30 Wohnhäuser mit rund 1.000 Wohnungen, die in den Jahren 1954 bis 1974 erbaut wurden - wir haben darüber auch schon mal berichtet (siehe zudem Google-Maps und/oder Bing-Maps).

Die Anforderungen an die Wärmedämmung stellen die Planer bei dieser Art von Projekten vor konstruktive Probleme. Um mit herkömmlichen Dämmstoffen die geforderten Werte zu erzielen, sind schnell Dämmstoffdicken von 30 und mehr Zentimeter erforderlich, was zu erheblichen Wanddicken und zu Schiessscharteneffekten im Fensterbereich führen kann. Um hier vernünftige Lösungen zu realisieren, wurden neue Dämmstoffe verarbeitet, die sich durch besonders gute Wärmedämmwerte auszeichnen. Neben z.B. VIPs wurde u.a. auf einer Fläche von 1.300 m² auch die Resolharz-Dämmplatte Kooltherm von Kingspan eingesetzt. Kingspan ist ein im Umwelt- und Baubereich weltweit tätiger Konzern, der in den Niederlanden im letzten Jahr eine moderne Produktionsstätte für diese Platte in Betrieb genommen hat. (zur Erinnerung: weber broutin bzw. Saint-Gobain Weber brachte die Resolharz-Dämmplatte von Kingspan als erstes Unternehmen auf den deutschen Markt.)

Schlanke Dämmkonstruktionen

Das Wand-Dämm-System wurde in Verbindung mit einem mineralischen Putzsystem der Sto AG und der Dämmplatte Kooltherm K5 von Kingspan aufgebaut. Diese Platte verbreitet sich mehr und mehr in Deutschland. Gründe liegen vor allem in der guten WLZ von 0,022, die sehr gute U-Werte bei schlanken Wandkonstruktionen erlaubt. So können Dämmstoffdicken um bis zu 70% reduziert werden.

Im vorliegenden Projekt beträgt die Dämmstoffdicke 160 mm. Auf der Baustelle wurden dazu 2 Platten à 80 mm miteinander verklebt. Um dafür die Funktionsfähigkeit sicherzustellen, wurde die Konstruktion durch ein Ingenieurbüro aus Berlin vorher überprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass bei diesem Projekt eine Verklebung der Dämmplatten auf der Baustelle zu einem Gesamtpaket die gleichen Anforderungen erfüllt, die beim Einsatz einer einzelnen Dämmplatte erzielt werden.

Ausgeführt wurde die Maßnahme von Sluz und Partner, einem Bauunternehmen aus Waldbronn, das sich auf Wärmedämmverbundsysteme spezialisiert hat. Herr Sluz bestätigt die problemlose Verarbeitung, weist aber auch darauf hin, dass Dämmstoffe wie Koolotherm schon in die Hand des erfahrenen Fachmanns gehören.

Weitere Informationen zur Resolharz-Dämmplatte Kooltherm können per E-Mail an Kingspan angefordert werden.

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