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Erweiterung der RAL Gütesicherung für Innentüren

<!---->(6.9.2010) Innentüren haben ganz unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen. So unterliegen beispielsweise Feucht- und Nassraum­türen anderen Beanspruchungen als Wohnzimmer- oder Bürotüren. Zugleich spielt auch die Festigkeit der Zargen eine besondere Rolle. Die Mitglieder der Gütegemeinschaft Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen haben vor diesem Hintergrund die bestehenden Güte- und Prüfbestimmungen ergänzt und überarbeitet. Die Anhörung der Fach- und Verkehrskreise ist auch bereits erfolgt, so dass jetzt die Anerkennung durch RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung vorliegt.

Die Güte- und Prüfbestimmungen schreiben diverse Prüfungen u.a. mit Blick auf die Stoßfestigkeit sowie die Beständigkeit bei Feuchtigkeit und Temperaturwechseln vor. Die Hersteller verpflichten sich ferner, überwiegend Holz aus zertifizierter nachhaltiger Waldbewirtschaftung, emissionsarme Holzwerkstoffe sowie schwermetallfreie Beschichtungssysteme zu verwenden. Ein wichtiges Element der Gütesicherung sind desweiteren die Einsatzempfehlungen der Gütegemeinschaft, die für Verbraucher einen nützlichen Wegweiser darstellen und erklären, für welchen Geltungsbereich sich eine Innentür eignet ...

  • ob sie robust genug ist,
  • wie stark sie vor Lärm schützt oder
  • welche Feuchtigkeit sie verträgt.

Alle Produkte und Dienstleistungen mit dem RAL Gütezeichen gelten als besonders zuverlässig. Dazu soll u.a. die konsequente Überwachung der Güte- und Prüfbestimmungen beitragen. So erklären sich die Hersteller zur werkseigenen Produktionskontrolle und deren Dokumentation bereit. Ferner erfolgt eine ausführliche Erstprüfung und auch jährlich eine unangemeldete Fremdüberwachung durch die zertifizierte Prüfstelle, dem Institut für Fenstertechnik (ift) Rosenheim.

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