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Neue LED-Beleuchtungslösungen von Philips für den Außenbereich

(4.6.2010) Immer mehr Städte und Gemeinden erkennen die Vorteile, die der Wechsel zu moderner LED-Technologie bei der Außenbeleuchtung bietet. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen können sie bis zu 80 Prozent Energie sparen, ohne auf gute Lichtqualität und -leistung verzichten zu müssen. Dabei ist sichergestellt, dass alle gültigen Richtlinien und Normen eingehalten werden können.


LEDgine-Module für die nachhaltige Straßenbeleuchtung

Für die schnellere Nutzung der Vorteile von LED-Beleuchtung hat Philips die LED-Modulreihe LEDgine entwickelt. LEDgine schafft eine Möglichkeit, Straßenleuchten aufzuwerten, ohne sie austauschen zu müssen. Denn durch die Standardisierung der LEDgine-LED-Module bleibt die Austauschbarkeit der Leuchtmittel erhalten. Damit sind künftige Energieeffizienzgewinne durch die technologische Weiterentwicklung von LEDs bereits eingeplant. Das bedeutet konkret: LEDgine-Module sollen später gegen energieeffizientere Module einfach ausgetauscht werden können, ohne dass sich das geforderte Lichtniveau für die Beleuchtungsaufgabe verändert.

  • Das verspricht eine hohe Anlagensicherheit,
  • reduziert die Wartungskosten und
  • kann die Anlage energetisch stets auf dem aktuellsten Stand halten.

Bereits heute sparen aktuelle LED-Leuchten im Vergleich zu Hochdruck-Natriumdampflampen rund 20 Prozent. Gegenüber einer veralteten Anlage mit Quecksilberdampflampen lassen sich leicht bis zu 80 Prozent einsparen. Die Module sind außerdem mit allen aktuellen und vielen neuen Regelsystemen verfügbar und für den Betrieb mit Telemanagement vorbereitet, was zu weiteren Einsparungen führt. Darüber hinaus sinken mit einer Nutzlebensdauer von bis zu 60.000 Stunden die Wartungskosten erheblich.

Leuchten mit LEDgine-LED-Modulen lassen mit ihrer speziellen LED-Optik eine homogene Lichtverteilung erwarten, die Umweltrichtlinien zur Begrenzung störender künstlicher Lichtquellen ("Dark Sky") entspricht. Die Leuchten sind nach oben abgeschirmt, wodurch die Streulichtbelastung für Mensch und Umwelt deutlich verringert wird. Um sicherzustellen, dass diese Außenleuchten während der gesamten Nutzlebensdauer den optimalen Beitrag für die Umwelt leisten, will Philips sein Programm "LED Green Service" etablieren. Mit dieser Initiative verpflichtet sich das Unternehmen sicherzustellen, im Einklang mit der Weiterentwicklung der LED-Technologie dafür zu sorgen, dass die LEDgine-LED-Module aller daran teilnehmenden Städte entsprechend aktualisiert werden. Das soll zusätzliche Energie- und CO₂-Einsparungen von bis zu 45 Prozent ermöglichen.

Die LEDgine-LED-Module sollen im Laufe des Jahres 2010 für das gesamte Außenleuchtenprogramm eingeführt werden. Dazu zählen:

  • CitySoul LEDgine (Bild), modulare Straßenleuchten in klassischem Design, die sich diskret in die städtische Umgebung einfügen.
  • CitySpirit LEDgine (Bild rechts), Modelle mit markantem Design, mit denen Akzente in der Straßenarchitektur gesetzt werden können.
  • MileWide LEDgine (Bildausschnitt aus dem Eingangsfoto), vielseitige Leuchte für zahlreiche Anwendungen im Stadtbereich.
  • SpeedStar LEDgine (Bild), CO₂-neutrale Leuchte, die speziell für Straßenbeleuchtungen konfiguriert wurde. (Durch den Erwerb entsprechender Zertifikate wird das CO₂, das bei Gewinnung der Rohstoffe und bei der Produktion entsteht, kompensiert.)

Mehr Ordnung im Stadtbild

Verkehrsschilder, Straßenmöbel, Abfallbehälter und Straßenlaternen verstellen vor allem in Altstädten mit engen Gassen immer mehr die Umgebung. Zur Bewältigung dieses Problems entwickelt Philips eine LED-basierte Beleuchtungslösung mit einem weitgehend unauffälligen Befestigungssystem ohne Masten. Fußgängern, zum Beispiel in Einkaufsstraßen, wird damit mehr Bewegungsraum gelassen. Durch den geringeren Platzbedarf des LED-Leuchtensystems wird Stadtverwaltungen eine Möglichkeit geschaffen, ein häufiges Problem in vielen Innenstädten zu lösen: Die Überfrachtung des urbanen Raums.

Bei diesem außergewöhnlichen Leuchtenkonzept, das auf der Light+Building 2010 vorgestellt wurde, ist eine LED-Lichtquelle in ein Zugseil integriert, das parallel zur Straße befestigt wird. Durch dieses System ist die Leuchte bei Tag fast unsichtbar. So können die Städte herkömmliche, an Kabeln aufgehängte Seilleuchten ersetzen und den Himmel über den Straßen am Tag "öffnen". Bei Nacht spendet diese LED-Lösung ein angenehm weißes Licht für eine gut ausgeleuchtete Straße. Das schafft nicht nur gute Sehbedingungen, sondern auch mehr Sicherheit für Fußgänger.

Solarbetriebene LED-Lösungen

Aus seiner Palette solarbetriebener Leuchten stellte Philips mit der CitySwan Solar auf der Light+Building 2010 eine LED-Beleuchtungslösung vor, die mit Sonnenenergie betrieben werden kann. Gedacht ist diese Außenbeleuchtungslösung für Orte ohne oder mit eingeschränkter Anbindung an das öffentliche Stromnetz. Außerdem kann sie dazu beitragen, Verwaltungen das Erreichen der gesteckten Ziele bei der Verringerung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen zu ermöglichen.

Heute leben weltweit etwa 1,6 Milliarden Menschen in Regionen ohne Anbindung an eine gesicherte Stromversorgung. Darum hat Philips auch eine solarbetriebene LED-Flutlichtlösung entwickelt, mit der Kommunen auch nach Sonnenuntergang Sport- und Kulturveranstaltungen ausrichten oder Geschäftstätigkeiten ermöglichen können. Das transportable Flutlicht kann Bereiche von bis zu 42 mal 20 Metern Größe mit weißem Licht ausleuchten. Akkumulatoren liefern mit einer einzigen Aufladung durch die Sonne bis zu acht Stunden Flutlicht. Das System kann nicht nur für Sportveranstaltungen eingesetzt werden, sondern beispielsweise auch für Abendschulen in abgelegenen Dörfern, in Verkaufshallen auf Märkten oder zur Beleuchtung in Katastrophenfällen.

Weitere Informationen zu LEDgine-Leuchten können per E-Mail an Philips angefordert werden.

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