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"Klotzfibel" - damit Verglasungsklötze nicht weiter unterschätzt werden

<!---->(2.6.2010; upgedatet am 29.6.2013) Ohne sie ist die Gesamtkonstruktion "Fenster" im Grunde nicht funktionsfähig - und doch nehmen selbst Fachleute meist nur beiläufig von ihnen Notiz. Es geht um Verglasungsklötze, die es allein in Deutschland immerhin auf ein jährliches Marktvolumen von rund 70 Millionen Stück bringen. Ihrem in der Sache unberechtigten Imageproblem will Roto Gluske-BKV durch aktive Aufklärung begegnen und dabei besonders Qualitätsargumente in den Mittelpunkt rücken.

Verglasungsklötze sind nach Ansicht von Gluske-BKV absolut keine Nebensache. Vielmehr stellten sie zumeist die einzige Verbindung zwischen Rahmen und Glaskante dar - wenn es nach den Wuppertalern geht, kann selbst bei geklebten Fensterkonstruktionen (Stichwort: Structural Glazing) nicht auf passende Verglasungsklötze verzichtet werden. Zu ihren Hauptaufgaben zählen ...

  • die Last des Glasgewichtes komplett in den Rahmen abzuleiten,
  • die Funktion des Fensterbeschlages zu sichern sowie
  • weitere Kontakte zwischen Glas und Rahmen zu vermeiden.

All das setzt eine einwandfreie Produktqualität voraus - beispielsweise hinsichtlich Verträglichkeit und Druckverformungsverhalten. Zumal bei Verwendung minderwertiger Verglasungsklötze erhebliche Baumängel bzw. Gefahren drohen. So kann es u.a. zu Glasbrüchen und zu schwerwiegenden Fensterflügel-Schäden kommen. Bei Ganzglas-Fassaden bestehe laut Roto Gluske-BKV gar das Risiko, dass sich die Elemente aus der Konstruktion lösen. Die Haftung liege dann bei dem Fensterproduzenten.

Die Bedeutung moderner Verglasungsklötze ergibt sich nicht zuletzt aus der Energieeinsparverordnung (EnEV). Der dadurch bewirkte steigende Einsatz von 3-fach-Verglasungen führt natürlich zu größeren Gewichten. Die logische Konsequenz: höhere Anforderungen an alle verarbeiteten Fenster-Bauteile. Um die Funktions- und Tragfähigkeit des Gesamtsystems auch künftig zu gewährleisten, seien deshalb qualitativ hochwertige und den Regelwerken entsprechende Klötze wie die Gluske-Produkte "GL-IB" in den Breiten 44 bis 60 mm unverzichtbar.


Das Unternehmen der Roto-Gruppe verfügt bei Verglasungsklötzen über eine fast 60-jährige Kompetenz und sieht sich in Zentraleuropa als Marktführer. Immerhin umfasst das Portfolio über 200 Produktvarianten für alle denkbaren Einsatzzwecke. Das schließt eine Reihe von "konkurrenzlosen Entwicklungen" ein. Exemplarisch nennt der Hersteller hier die Serien ...

  • "GL-B" mit patentierten Bremsmembranen (Fixierung am Randverbund ohne Kleber oder Silikone) und
  • "GL-UKS", einen mit elastischem, dichtstoffverträglichem Material ummantelten Edelstahlkern, der dank seiner Eigenstabilität hohe Biege- und Scherkräfte aufnehmen kann.

Als wesentliche Gründe für sein konstant hohes Qualitätsniveau nennt das Unternehmen regelmäßige Prüfungen auf Materialverträglichkeit mit zum Teil mehr als 40 Randverbunddichtstoffen, die konsequente Einhaltung der Technischen Richtlinien des Glaserhandwerks (TR 3), die Abdeckung von Bruchlasten bis zu 1,3 Tonnen sowie Testate des ift Rosenheim.

Zudem steht Bau-Fachleuten mit der "Klotzfibel" ein in der Branche exklusiver Praxis-Ratgeber rund um die Verglasungstechnik zur Verfügung. Er informiert u.a. detailliert über fachgerechtes Verklotzen sowie Lösungen für besondere Verglasungssituationen. Die kostenlose Arbeitshilfe ist als PDF-Dokument downloadbar.

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