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Splitterschutzfolien ertüchtigen in Köln Rauchschutztüren mit Drahtglasfüllung

(22.5.2010) Seit Ende 2009 kommen in Kölns Schulgebäuden Opalfilm-Splitterschutzfolien des Münsteraner Unternehmens Haverkamp zum Einsatz. Grund hierfür ist der Gewinn einer Ausschreibung der Stadt Köln Mitte letzten Jahres. Mit dieser sollte eine geeignete und kostengünstige Lösung zur Nachrüstung von älteren Rauchschutztüren und Verglasungen gefunden werden. Die betroffenen Türanlagen in Kölns Schulgebäuden sind mit Drahtglasfüllungen versehen. Eine Ausstattung, die bautechnischen Anforderungen nicht mehr genügt, da kein Splitterschutz gewährleistet ist. Bei Glasbruch birgt Drahtglas gegenüber den gängigen Verbundsicherheitsgläsern eine erhöhte Verletzungsgefahr. Die Unfallkasse NRW sah deshalb als Versicherungsträger der Städte und Gemeinden keine Sicherheit nach aktuellen Standards mehr gewährleistet.

Die Opalfilm-Schutzfolien der Haverkamp GmbH versprachen Abhilfe. Sie stabilisieren die Glasflächen der Türen wie Verbundglas und schützen im Falle eines Bruchs vor Verletzungen durch Splitterflug. Darüber hinaus sind sie sehr hitzeresistent. Eigens für die Stadt Köln angeordnete Tests, unter realistischen Bedingungen durchgeführt und durch unabhängige Gutachter begleitet, bestätigen die Wirksamkeit der Folien. Durch die Nachrüstung der Rauchschutztüren in mehr als 100 Kölner Schulgebäuden ist damit nicht nur Schutz gemäß aktueller Richtlinien gewährleistet, auch entgeht die Stadt damit einer ungleich kostspieligeren Lösung: Der Installation neuwertiger Rauchschutztüren.

Seit Ende 2009 realisiert Haverkamp das Projekt an Kölns Schulen, das sich insgesamt über 11.000 m² Glasfläche erstreckt. Das Unternehmen mit Firmensitz in Münster rechnet bis Ende 2010 mit einem erfolgreichen Abschluss.

Weitere Informationen zu Splitterschutzfolien können per E-Mail an Haverkamp angefordert werden.

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