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2 Fachbroschüren über Holzfaserdämmstoffe und Holzfaser-WDVS

(13.5.2010) Seit das Einsparen von Energie und die Verwendung natürlicher Materialien bei öffentlichen wie privaten Bauvorhaben eine immer größere Rolle spielen, boomt der Baustoff Holz. Davon profitiert in besonderem Maße auch das Dämmen mit Holzfasern. So konnten die deutschen Hersteller und Anbieter von Holzfaserdämmstoffen, die im Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) zusammengeschlossen sind, im Jahr 2009 eine Umsatzsteigerung von annähernd 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Um der wachsenden Nachfrage mit profunden Fachinformationen zu entsprechen, hat der VHD für Architekten, professionelle Bauhandwerker (Zimmerleute, Schreiner, Trockenbauer, Maler, Stuckateure) sowie für Techniker und Fachberater in Fertigbaubetrieben zwei lesenswerte Informationsbroschüren des Informationsdienstes Holz neu aufgelegt.


"Zimmereien und Fertigbaufirmen, die Neubauten mit Holzfaserdämmstoffen ausrüsten oder Altbauten und Bestandsgebäude mit Holzfaserprodukten modernisieren, sollten sich mit unseren Broschüren eingehend befassen. Gleiches gilt für Stuckateure, die im Rahmen von WDVS-Aufträgen auf Holzfaserplatten putzen, sowie für Maler, die Fassaden- und Innendämmsysteme auf Holzfaserbasis applizieren", empfiehlt Dr.-Ing.-Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal. Erklärtes Ziel des Branchenverbandes ist, Planer und Ausführende für den flächendeckenden Einsatz von Holzfaserdämmstoffen und eine fachgerechte Verarbeitungsqualität zu sensibilisieren.

Broschüre 1: Holzfaserdämmstoffe

Die 36-seitige Informationsschrift gibt einen profunden Überblick über die vielfältigen Ausführungen, bauphysikalischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Holzfaserdämmstoffen am Bau. Detailliert dargelegt werden unter anderem die genormten Anwendungen beim Ein- und Zweifamilienhausbau. Dabei wird unterschieden, ob es sich um eine ...

  • Dachdämmung,
  • Fassadendämmung oder
  • energetisch auf den neusten Stand zu bringende Geschossdecke handelt.

Besonderheiten wie das Errichten raumtrennender Innenwände mithilfe von  Holzfaserplatten werden ebenfalls erörtert. Der Leser erfährt Grundlegendes über alle wichtigen fachlichen Aspekte der Verarbeitung von Holzfaserprodukten; behandelt wird dabei auch die Herstellung im Nass- oder Trockenverfahren. Fotos, Diagramme und Tabellen lockern die Darstellungen auf.

Broschüre 2: Holzfaser-Wärmedämmverbundsysteme

Wenn es an das Dämmen und Gestalten von Neubaufassaden geht oder ans Sanieren älterer Gebäudehüllen, ist es mit einem bunten Anstrich zumeist nicht getan: Im Neubau wie auch bei Bestandsgebäuden sind die strengen Vorgaben der Energieeinspar-Verordnung (EnEV 2009) zu beachten; für 2012 ist sogar das Passivhausniveau als allgemeinverbindlicher Dämmstandard im Gespräch. Wer mit dem weiter steigenden Anforderungsniveau Schritt halten will, ist u.a. mit Wärmedämmverbundsystemen gut beraten.

Auch die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Holzfaserdämmplatten machen in Kombination mit einem spezifisch abgestimmten Putzsystem das Erreichen des Passivhausniveaus schon heute möglich. Bevor es aber an die Arbeit gehen kann, ist zunächst den baurechtlichen Grundlagen Aufmerksamkeit zu schenken. Warum es bei Wärmedämmverbundsystemen beispielsweise ratsam ist, alle Komponenten aus einer Hand zu beziehen, wird in der neuen VHD-Broschüre ausführlich beschrieben. Nach fachgerechter Montage bringen Holzfaser-WDV-Systeme ihre Vorzüge dann bei Wind und Wetter umso besser zur Geltung: Eigenschaften wie die Wärmedämmung über Winter oder auch der sommerliche Hitzeschutz, Brand- und Schallschutz werden ausführlich behandelt, ebenso Aspekte der Behaglichkeit und Wohngesundheit.

Besonderes Augenmerk widmet die Broschüre der fachgerechten Ausbildung von Detailanschlüssen. Auch dem Putzsystem, das bei neun von zehn WDVS-Objekten zum Einsatz kommt, ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Die Fachbroschüren sind als Download unter holzfaser.org als PDF-Dokumente verfügbar. Druckexemplare können per E-Mail an VHD angefordert werden.

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