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List Preis 2010: Leben in der Stadt - Wohnstraßen, City-Maut

(27.2.2010) Die List Group, ein führender Betreiber von Parkgaragen in Österreich und dem angrenzenden Ausland, vergibt zum dritten Mal den List Förderungspreis für wissenschaftliche Beiträge zur Lösung innerstädtischer Verkehrs- und Parkprobleme. Die Jury hat zwei höchst aktuelle wissenschaftliche Arbeiten prämiert:

"Parkplatz Stadt" heißt eine Seminararbeit am Institut für Raumplanung und Raumordnung der Technischen Universität Wien, die von David Ehrenhöfer, Manuel Pröll, Christina Steininger und Mario Witthalm verfasst wurde. Die Arbeit analysiert die Parkraumbewirtschaftung in Montreal, Amsterdam, Berlin sowie Luxemburg und untersucht deren Anwendbarkeit auf die Bundeshauptstadt Wien. Die Autoren empfehlen eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf das gesamte Stadtgebiet in Verbindung mit der Errichtung von Park-and-Ride-Anlagen.

Mit den verschiedenen Wohnstraßen-Modellen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden sowie ihrer Anwendbarkeit auf Graz befasst sich die Masterarbeit "Kriterien zur Errichtung von Wohnstraßen" von Christiane Edegger. Die Arbeit unterscheidet zwischen Wohnstraßen, Begegnungszonen, verkehrsberuhigten Bereichen und dem "Shared Space" Modell aus den Niederlanden. Sie trägt zur Klärung oft diskutierter Begriffe bei und stellt Kriterien für die Anwendbarkeit auf. Konkret werden zwei Grazer Fallbeispiele, nämlich Fosselgasse / Rossmanngasse und Eppensteinerweg / Thaddäus-Stammel-Straße / Josef-Poestion-Straße untersucht und bewertet. Die Arbeit entstand aufgrund einer Anregung der Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker am Institut für Geographie und Raumforschung der Karl Franzens Universität Graz.

List Preis 2011

Die List Group schreibt auch für das Jahr 2011 wieder ihren Förderungspreis aus, der allen wissenschaftlichen Disziplinen offen steht. Gefördert werden wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Verkehrs- und Parkproblematik innerstädtischer Ballungsräume befassen und die geeignet sind, das Bewusstsein der Bevölkerung sachorientiert auf das Gesamtproblem und dessen Lösungen zu lenken. Einreichschluss ist der 13. Dezember 2010.

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