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Kyocera erreicht 16,6% Wirkungsgrad bei polykristallinen Solarmodulen

(19.2.2010) Der japanische Technologie-Konzern Kyocera, einer der führenden Hersteller im PV-Bereich, hat laut eigenen Angaben einen Wirkungsgrad von 16,6 Prozent bei polykristallinen Solarmodulen erreicht. Dieser Erfolg sei das Ergebnis einer proprietären Rückkontakt-Technologie.

Der Wirkungsgrad von 16,6 Prozent (Absorptionsfläche*: 17,3 Prozent Wirkungsgrad) konnte bei polykristallinen Solarmodulen mit 54 Solarzellen erreicht werden. Um dieses Ergebnis zu erzielen, wurde sowohl das Moduldesign als auch die Leistung jeder einzelnen Zelle optimiert. Bei der Rückkontakttechnologie werden die stromleitenden Elektroden von der Vorder- auf die Rückseite verlegt. Somit wird die Absorptionsfläche auf der Modulfront vergrößert, wodurch sich die Effizienz verbessert. Bei polykristallinen Solarzellen im Entwicklungsstadium kann Kyocera nach eigenen Messungen bereits eine Energieumwandlungs-Effizienz von 18,5 Prozent verzeichnen.

Daten und Fakten

  • Modul-Effizienz: 16,6% (komplette Fläche: 13.379 cm²)
  • Effizienz (Absorptionsfläche): 17,3% (Absorptionsfläche: 12.753 cm²)
  • Anzahl der Zellen: 54 (Maße: 150 x 155 mm)
  • Zelltechnologie: Polykristallin

Weitere Informationen zu polykristallinen Solarmodulen können per E-Mail an Kyocera Fineceramics angefordert werden.

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*)  Die Effizienz der Absorptionsfläche beschränkt sich auf die innere Fläche eines Moduls, also die gesamte Zellenoberfläche, während die Moduleffizienz auch den Rahmen beinhaltet. Basierend auf Messungen des "National Institute of Advanced Industrial Science and Technology” (AIST) (Japan). Stand: Dezember 2009.

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