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KfW-Förderung für Pumpentausch ändert sich zum 1.4.2010

(18.2.2010) Hausbesitzer, die für den Austausch ihrer alten Heizungs- oder Zir­ku­la­tions­pumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe einen staatlichen Zuschuss einplanen, sollten sich beeilen: Noch bis zum 31. März 2010 gibt es ohne Ein­schrän­kung die „Pumpenprämie“ von pauschal 100 Euro bei einem Rechnungsbetrag bis 400 Euro. Beträgt die Rechnungssumme mehr als 400 Euro, gibt es einen Zuschuss von 25% der Gesamtkosten inklusive Einbau im Rahmen der KfW-Sonderförderung 431 im Programm „Energieeffizient Sanieren“.

Bei Rechnungsstellung nach dem 1. April 2010

... fördert die KfW den Austausch alter Heizungs- oder Zirkulationspumpen gegen eine Hocheffizienzpumpe in Verbindung mit weiteren Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung nur noch ab einer Investitionssumme von insgesamt 600 Euro. Die Neufassung der Sonderförderung 431 sieht zudem den 25-prozentigen Zuschuss nur bei gleichzeitiger Durchführung eines Heizungschecks und eines hydraulischen Abgleichs des gesamten Heizungssystems vor.

Zur Erinnerung: Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe kann in einem Einfamilienhaus mehr als 100 Euro Stromkosten verursachen. Auch viele in die Jahre gekommenen Trinkwasserzirkulationspumpen weisen aufgrund ihrer nicht mehr zeitgemäßen Technik einen unnötig hohen Stromverbrauch auf. Durch den Einbau von Hocheffizienzpumpen sollten sich bis zu 90% der Stromkosten einsparen lassen. Bei Stromkosten von jeweils unter 10 Euro im Jahr rechnet sich der Austausch zwar auch ohne KfW-Förderung schon nach wenigen Jahren, mit dem Zuschuss macht die neue Pumpe aber deutlich mehr Freude.

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