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Green Building Monitor macht Energiespar-Fortschritte sichtbar

(10.12.2009) Die Siemens-Division Building Technologies lanciert den Green Building Monitor. Dieser ermöglicht es Firmen, ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz an prominenter Stelle gegenüber Besuchern und Mitarbeitern zu visualisieren. Zusätzlich werden Gebäudenutzer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert und gleichzeitig zu weiteren Einsparungen motiviert.


Ein grünes Image ist heute für Unternehmen nicht mehr nur nettes Beiwerk, sondern ein absolutes Muss. Mit Blick auf dieses Ziel entwickeln Firmen umweltfreundliche Produkte und Lösungen. Und sie investieren in moderne Gebäudetechnik, um ihre Immobilien nachhaltig zu betreiben und die Umwelt möglichst wenig zu belasten. Das Problem dabei: Versteckte Investitionen bilden noch kein Image – nur was sichtbar ist, wird auch geglaubt.

Mit dem Green Building Monitor (GBM) der Siemens-Division Building Technologies erhalten Unternehmen ein Medium, ihr Umweltengagement sowie die in ihren Gebäuden erreichten Energieeffizienz-Fortschritte zu visualisieren und auf diese Weise der Öffentlichkeit, aber auch ihren Mitarbeitern gegenüber unter Beweis zu stellen. Das System zeigt stundenaktuell die verschiedensten Verbrauchs- und Energieperformancedaten eines Gebäudes - dazu zählen beispielsweise der Verbrauch von ...

  • Strom,
  • Wärme,
  • Kälte und
  • Wasser oder
  • die Einsparungen beim Ausstoß von Treibhausgasen.

Diese aktuellen Daten können mit den Werten von Referenzgebäuden, aber auch mit historischen Werten desselben Gebäudes verglichen werden; sie zeigen so auf einen Blick, wie die Energieeffizienz der Immobilie einzustufen ist und welche Fortschritte in einem bestimmten Zeitraum gemacht wurden.

Neben dieser Grundfunktion wird der Green Building Monitor mit weiteren umweltbezogenen Informationen bespielt, darunter etwa Energiespar-Tipps, Statements zum Umweltengagement der Firma, umweltrelevante Fakten, Wettervorhersagen. Wo gewünscht, können auch weitere Daten wie beispielsweise der Aktienkurs der Firma eingeblendet werden. In die statischen Informationen werden Bilder und Kurzvideos integriert, denn nur ein abwechslungsreicher, attraktiver Informationsmix sorgt für ein nachhaltiges Interesse beim Gebäudenutzer. So soll der GBM dazu beitragen, dass Mitarbeiter und Besucher durch die Informationen in Sachen Energieeffizienz für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert und gleichzeitig motiviert werden, die vorgeschlagenen Energiespartipps umzusetzen.

Der Green Building Monitor ist eine Erweiterung der Dienstleistung "Gebäude Performance Optimierung" von Building Technologies und setzt auf das Advantage Operations Center (AOC) auf: Hier werden die Verbrauchsdaten von Gebäuden permanent überwacht und von Experten analysiert. Für den Green Building Monitor werden diese stets aktuellen und zuverlässigen Daten aufbereitet und mit Zusatzinformationen angereichert - siehe auch Beitrag "85 Prozent des Gebäudeenergieverbrauchs lassen sich beeinflussen" vom 28.2.2008.

Der Green Building Monitor und das Advantage Operations Center sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. Euro erwirtschaftete. Das macht Siemens laut Selbstauskunft zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Mit Produkten und Lösungen von Siemens wurden im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Hintergrund-Information: Europäischer Energieausweis

Vor dem Hintergrund, dass Gebäude rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verursachen, hat die Europäische Union die EG-Richtlinie 2002/91/EG (EPBD Energy Performance of Buildings Directive) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden entwickelt. Diese Richtlinie schreibt unter anderem vor, dass der Energieverbrauch und die Energieeffizienz öffentlicher Gebäude mindestens alle zehn Jahre überprüft und mittels eines an prominenter Stelle angebrachten Ausweises über die Gesamtenergieeffizienz offengelegt werden. Außerdem verlangt sie eine regelmäßige Inspektion von Heizkesseln und Klimaanlagen. Die EPBD ist für alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtend und wurde in verschiedenen Ländern bereits umgesetzt - siehe zudem Beitrag "Einigung über Gebäudeeffizienz-Richtlinie" vom 22.11.2009.

Der Green Building Monitor von Building Technologies kann den Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz nicht ersetzen, bildet aber eine gute Ergänzung, da die aktuelle Energieperformance des Gebäudes auf Grund von gemessenen Verbrauchsdaten dargestellt wird.

Weitere Informationen zur Gebäude Performance Optimierung (und speziell dem Green Building Monitor) können per E-Mail an Siemens AG, Building Technologies Division angefordert werden; und siehe zudem auch Beitrag "Siemens-Handbuch unterstützt Planung von energieeffizienten Gebäuden" vom 13.8.2009.

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