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Mobiles Zweischlauch-Klimagerät kühlt effizienter

(3.8.2009) Beim Kauf von Raumklimageräten hat der Käufer die Wahl zwischen mobilen oder fest eingebauten Modellen. Mobile Geräte können flexibel in jedem Raum eingesetzt werden, benötigen aber ein geöffnetes Fenster, um die warme Luft abzuleiten. Dabei strömt in der Regel auch immer heiße Außenluft herein, die wieder gekühlt werden muss. Bei fest installierte Klimageräten kann hingegen auf ein geöffnetes Fenster verzichten werden. Daher arbeiten diese Geräte energie- und kosteneffizienter - darauf weist aktuell (mal wieder) die deutsche Energieagentur (dena) hin.

Grundsätzlich stimme die Aussage der dena, so die Haustechnik-Experten von Stiebel Eltron - es gebe jedoch eine Ausnahme: "Wer sich für ein mobiles Klimagerät mit Zweischlauchtechnik wie dem ACP 24 von Stiebel Eltron entscheidet, kühlt deutlich effizienter, weil bei dieser Technik im Raum kein Unterdruck entsteht. So wird das aktive Nachströmen heißer Außenluft, wie es bei Einschlauchgeräten der Fall ist, vermieden", erläutert Lars Vonderbank, Klima-Produktmanager des Holzmindener Unternehmens:

"Im ersten Schlauch wird die Außenluft angesaugt, welche die dem Raum entzogenen Energie aufnimmt und dann in einem geschlossenem Kreislauf über den zweiten Schlauch nach außen abführt. So wird die Raumluft gekühlt, ohne dass ständig nachströmende warme Außenluft den Effekt der Kühlung wieder zunichte macht. Die Wunschtemperatur im Raum wird erheblich schneller und mit wesentlich geringerem Stromverbrauch erreicht, was sich natürlich deutlich bei Wirtschaftlichkeit und Amortisation bemerkbar macht", erklärt Lars Vonderbank.

Stiebel Eltron verweist auf Tests, die gezeigt haben, dass zwei herkömmliche Einschlauchgeräte mit insgesamt also doppelter Kühlleistung betrieben werden müssten , um unter identischen Bedingungen den gleichen Kühleffekt wie ein Zweischlauchgerät zu erzielen.

Weitere Informationen zu Zweischlauch-Klimageräten können per E-Mail an Stiebel Eltron angefordert werden.

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