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Fassade als Lamellenwand mit integrierten Klappläden

(27.7.2009) Das Rathaus von Le Relecq-Kerhuon (Frankreich) hat sich innen und außen einem modernen, aber vor allem funktionellen Facelifting unterzogen. Dazu gehört auch der Sonnenschutz, der von Renson entwickelt wurde: Renson Klappläden mit hochwertigen Aluminium-Sunclips-Lamellen verringern in Kombination mit horizontal montierten Aluminium-Lamellen die direkte Sonneneinstrahlung. Dies vermeidet Überhitzung und reduziert die Blendeffekte, ohne den Sichtkomfort nach außen einzuschränken.

Die Gemeinde Le Relecq-Kerhuon in der Nähe von Brest (Frankreich) zählt etwa 10.000 Einwohner. Der Meinung des Bürgermeisters nach muss ein Rathaus ein einladendes und einfach zu betretendes Gebäude für jeden einzelnen Einwohner sein. Deshalb wurde entschieden, das Rathaus aus den dreißiger Jahren völlig zu renovieren. Bei diesem neuen Design lag vor allem die optimale Funktionalität zum Wohl der Kunden und Mitarbeiter am Herzen. Architekt Lionel Dunet und die Verarbeiter setzten diese Ansprüche in die Tat um. Unbestritten: Architekt Lionel Dunet hat Le Relecq-Kerhuon einen neuen Eyecatcher gegeben. Es entstanden eine einladende Vorderfront, moderne Servicezonen für die Kunden und angenehme, motivierende Arbeitsplätze für die Mitarbeiter.

Das alte, nun renovierte Gebäude umfasst die Versammlungsräume. Eingang und Servicebereiche wurden in einem neuen Gebäude von 1.769 m² untergebracht. Mehr als ein i-Tüpfelchen dieser Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen ist die neue Fassade. Architekt Lionel Dunet hat dabei vor allem Glas, Symbol für Transparenz und Neutralität, in die Fassade integriert. Die Verwendung von Glas soll für helle Räume sorgen. Die direkte Sonneneinstrahlung speziell auf der Südseite hätte jedoch zu Überhitzung und zu starker Blendung geführt. Deshalb wurde ein Sonnenschutzsystem integriert.

Nach Überprüfung der unterschiedlichen Möglichkeiten wurden das Sonnenschutzsystem und die genauen technischen Wünsche festgelegt:

  • Lamellengröße und Lamellenabstand,
  • Farbe (RAL 10199) sowie
  • der gewünschte Sichtkomfort und
  • die Sonnenschutzwerte.

Im Ergebnis kombiniert das Sonnenschutzsystem stabile und bewegliche Lamellen. Der außenliegende Sonnenschutz mit sturmfesten Lamellen, Träger- und Halteprofilen aus korrosionsbeständigem Aluminium schirmt Wärmestrahlen bei Bedarf ab. So wird der Wintergarteneffekt ausgeschaltet und die unerwünschte Erwärmung des Gebäudes verringert, wodurch eine Kühlung mit energieverschlingenden Klimaanlagen vermieden werden.

Über den Fenstern unten am Gebäude wurde ein starrer Sonnenschutz mit horizontalen, unter den Trägerprofilen angeordneten Sunclips-Lamellen vorgeschrieben. Höhepunkt dieser Fassade sind jedoch die beweglichen, auf C-förmigen Renson Sunclips EVO 96 Lamellen basierenden Klappelemente. Die Lamellen sind mit einem Abstand von jeweils 100 mm zwischen den Lamellen und einer Neigung von 45° eingebaut. Sie wurden so eingeklipst, dass eine thermische Ausdehnung möglich ist, ohne dabei die Gesamt-Lamellenansicht zu verlieren.

Die Steuerung erlaubt jedem Mitarbeiter selbst die Klappläden zu regulieren und z.B. im Sommer für seinen eigenen "coolen" Arbeitsplatz zu sorgen. In heruntergeklappter Position verringern diese Elemente die direkte Sonnen- und Lichteinstrahlung erheblich. Im hochgefahrenen Zustand dienen sie noch immer als Schatten und Blendschutz. Geschlossen bilden die Klappelemente eine durchlaufende Lamellenansicht mit den sich darüber, darunter und daneben befindlichen Lamellenflächen.


Die ganze Fassade des Rathauses bildet eigentlich ein Riesen-Lamellenwandsystem. Aus ästhetischen Gründen wurden hier dieselbe Sunclips-Lamellen wie bei den Klappelementen verwendet. Die Sunclips EVO 96 Lamellen des Lamellenwandsystems wurden bei der Montage einfach in die auf einem geeigneten Trägerprofil montierten Lamellenhalter eingeklipst. Diese Trägerprofile sind bauseitig an einer Unterkonstruktion festgeschraubt.

Weitere Informationen zu Klappläden und Sunclips-Lamellen können per E-Mail an Renson angefordert werden.

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