Redaktion  || < älter 2009/1242 jünger > >>|  

Ratgeberportal zur (Mineralwolle-)Dämmung gestartet

  • ... zudem Broschüre "Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle"

<!---->(23.7.2009) Steigende Preise und gesetzliche Vorschriften lassen immer mehr Hausbesitzer über geeignete Energiesparmaßnahmen nachdenken: Rund 3.600 Euro Heizkosten mussten Hausbesitzer im vergangenen Jahr laut Deutscher Energieagentur (dena) für ein unsaniertes 150 Quadratmeter großes Einfamilienhaus aufbringen. Das sind gut 1.000 Euro mehr als noch vor fünf Jahren. Allein durch unzureichend gedämmte Dächer, Außenwände, Kellerdecken und Fenster entweichen 70 Prozent der Heizenergie. Deswegen ist eine Dämmung die Modernisierungsmaßnahme mit dem größten Einsparpotenzial. Eine optimale Wirkung erreicht man jedoch nur mit hochwertigen Dämmstoffen. Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vom Keller bis zum Dach von Mineralwolle informiert das neue Ratgeberportal der-daemmstoff.de des Fachverbandes Mineralwolleindustrie (FMI).

Mineralwolle: Steinwolle  oder Glaswolle

Dämmstoffe aus Mineralwolle werden vom Keller bis zum Dach, im Neubau und bei der Altbausanierung eingesetzt und können gleichermaßen vor Hitze und Kälte schützen. Sie dämmt zudem den Schall und sorgt für Brandschutz. Durch ihre Herstellung aus natürlichen Rohstoffen und Recyclingmaterial handelt es sich um ein verhältnismäßig umweltfreundliches und energieeffizientes Produkt. Als Mineralwolle werden Dämmstoffe aus Glas- oder Steinwolle bezeichnet. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen durch die zur Herstellung verwendeten Rohstoffe.

  • Steinwolle wird größtenteils aus mineralischen Rohstoffen wie zum Beispiel Diabas oder Basalt und aus recycelten Steinwolleabfällen hergestellt.
  • Glaswolle besteht bis zu 80 Prozent aus Altglas.

Gerade bei einer Sanierung kommen die Eigenschaften von Mineralwolle zum Tragen:

  • Zwischen den Sparren im Steildach oder
  • alternativ zur Wärmedämmung der obersten Geschossdecke,
  • an der Außenwand als Wärmedämmung unter Putz, dem so genannten Wärmedämmverbundsystem (WDVS), oder
  • hinter einer Fassaden-Verkleidung,
  • zur Dämmung der Heizungs- und Warmwasserrohre und
  • im Innenausbau

... für alle Anwendungen gibt es spezifische Mineralwolle-Produkte, die helfen können, den Heizenergieverbrauch dauerhaft deutlich zu senken. Im Eigenheim kann Mineralwolle vom Keller bis zum Dach problemlos in Eigenregie von versierten Heimwerkern verarbeitet werden. Nur die Montage eines WDVS oder einer Aufsparrendämmung sollte ein Fachmann durchführen. Die einfache Handhabung wird durch eine vielseitige Auswahl von Problem lösenden Systemprodukten zusätzlich unterstützt. Darüber hinaus bietet das RAL-Gütezeichen "Erzeugnisse aus Mineralwolle" privaten Verbrauchern die Sicherheit, geprüfte und gesundheitlich unbedenkliche Produkte zu erwerben.

Ratgeber-Portal bietet Informationen aus einer Hand

Im Internet können sich Bauherren und Hausbesitzer auf dem Ratgeber-Portal der-daemmstoff.de umfassend über die Vorteile von Mineralwolle und ihre vielfältigen Anwendungsgebiete informieren. Daneben finden sich wertvolle Tipps sowie weiterführende Hinweise rund um die Themen Energiesparen, Beratung und Finanzierung.

Begleitend zum Internetauftritt erscheint die Broschüre "Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle", die per E-Mail an FMI Fachverband Mineralwolleindustrie angefordert werden kann. Technische Themen wie Aufsparrendämmung oder Primärenergiebedarf vermittelt die Broschüre sympathisch und einprägsam: Sie gibt Gespräche von Siedlungsbewohnern mit Energie-Fachberater Konstantin Bracht wieder und beinhaltet zahlreiche konkrete Tipps für Hausbesitzer zum Energiesparen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

ausgewählte weitere Meldungen: