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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung automatischer Solarzellenreinigungskonzepte

(8.7.2009) Die Verschmutzung von Photovoltaikanlagen ("Soiling") verringert den Erlös der Anlagenbetreiber. Über das Ausmaß der Soilingeffekte auf die Anlageneffizienz herrscht allerdings noch weitgehend Unklarheit. Die Ursache hierfür liegt ...

  • in der ausgeprägten Heterogenität bestehender Anlagen,
  • in der starken Abhängigkeit der Verschmutzung von lokalspezifischen Parametern und
  • in dem hohen Aufwand, der betrieben werden muss, um konkrete Soilingeinflüsse exakt beurteilen zu können.

Anlagenbetreiber und Reinigungsdienstleister sehen sich vor allem mit folgenden Fragen konfrontiert:

  • Lohnt sich die regelmäßige Reinigung einer Photovoltaikanlage?
  • Lässt sich die Reinigung mittels Automatisierung kostengünstiger realisieren als durch manuelle Dienstleistung?

Das Fraunhofer IPA will bei der Ermittlung der Rentabilität manueller und automatisierter Reinigungsverfahren helfen. Dabei werden Erkenntnisse aus der unabhängigen Analyse des Stands der Technik genutzt und bestehende sowie innovative Automatisierungsmöglichkeiten berücksichtigt.


Automatischer Fensterreinigungsroboter "Quirl"

Außerdem werden Betreiber von Photovoltaik-Großanlagen bei der Entwicklung wirtschaftlicher Automationslösungen unterstützt, wobei auf mehr als fünf Jahre Erfahrung im Bereich Kletterrobotik im Allgemeinen und Fensterreinigungsrobotik im Speziellen zurückgegriffen wird.

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde vom Fraunhofer IPA am Messestand der Fraunhofer-Allianz bei der Control 2009 in Stuttgart, 5. bis 8. Mai, präsentiert. Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Weitere Informationen zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung automatischer Solarzellenreinigungskonzepte können per E-Mail an Dr. Norbert Bauer, Fraunhofer-Allianz Vision angefordert werden.

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