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Ingenieurmangel im Technischen Gebäudemanagement

(28.6.2009) Schon jetzt, so meldet der Fachbereich Bauwesen der Hochschule Zittau/Görlitz, können Anfragen von Unternehmen nach Absolventen des Studiengangs „Technisches Gebäudemanagement“ nicht befriedigt werden.


Blick auf den neuen Hochschulcampus in Zittau - siehe Google-Maps (Bild vergrößern)

Beruf in einer krisensicheren Wachstumsbranche

Im Vordergrund steht beim Technischen Gebäudemanagement das optimale Betreiben komplexer Gebäude. Dies erfordert sowohl fundiertes ingenieurtechnisches Wissen als auch Kenntnisse in Betriebswirtschaft und rechtlichen Fragen. All das berücksichtigt der neu konzipierte Bachelor-/Masterstudiengang „Technisches Gebäudemanagement“ an der Hochschule Zittau/Görlitz. „Vor allem,“ so Studiengangsverantwortlicher Prof. Dr.-Ing. Jörn Krimmling, „ist dieses Studium etwas für Leute, die Verantwortung übernehmen und selbständig arbeiten wollen. Letztlich gleicht die Tätigkeit des ,Facility Managers‘ der eines Kapitäns, der in diesem Fall nicht ein Schiff, sondern ein Gebäude durch das alltäglich Fahrwasser mit seinen Höhen und Tiefen steuert. Außerdem handelt es sich um einen Beruf in einer krisensicheren Wachstumsbranche.“

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat für diesem Studiengang u.a. neue Laboratorien eingerichtet, und ein gutes Betreuungsverhältnis in der Lehre versprechen ausgezeichnete Studienbedingungen und eine praxisnahe Ausbildung.

Eine intensive Forschungstätigkeit, in die auch die Studierenden einbezogen werden sollen, stützt diesen Studiengang. Dazu zählen Themen wie der Neubau energieeffizienter Gebäude, praktische Lösungen für die energetische Gebäudesanierung, innovative Gas-Wärmepumpen, moderne Heizkörpertechnologien bis hin zur energieeffizienten Gebäudekühlung.

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