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Oventrop stellt Röhrenkollektor vor

(3.6.2009; Intersolar-Bericht) Der "OKP 10"-Röhrenkollektor mit trockener Heat-Pipe-Anbindung kann für Trinkwasser- und Schwimmbadwassererwärmung, solare Heizungsunterstützung sowie zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt werden. Wie Oventrop betont, werde durch eine hochselektive Absorberfläche ein hoher solarer Deckungsanteil erreicht. Das bei Röhrenkollektoren übliche Vakuum in der Röhre lässt zudem eine sehr gute Isolierung erwarten. Dadurch können auch bei geringen Einstrahlungen und niedrigen Außentemperaturen verhältnismäßig hohe Wirkungsgrade erzielt werden - zumal die Heat-Pipe im Inneren der doppelwandigen Glasröhre ("Sydney-Röhre") ein schnell reagierendes Wärmeträgersystem ist und auch bei diffuser Strahlung effizient arbeitet.

Zur Erinnerung: Wie funktioniert ein Röhrenkollektor?

Die Wärme wird vom Absorber über ein Wärmeleitblech auf die Heat-Pipe übertragen. Dadurch verdampft die Flüssigkeit im Inneren der Heat-Pipe und der Dampf steigt in den Kondensator. Durch den Doppelrohr-Wärmetauscher (Sammler), in dem der Kondensator liegt, wird die Wärme an das vorbeiströmende Wärmeträgermedium abgegeben. Dadurch kondensiert der Dampf. Die Flüssigkeit läuft im Heat-Pipe wieder nach unten zurück und der Vorgang wiederholt sich.

Aufgrund seiner hydraulischen Eigenschaften kann der Kollektor in einer Achsneigung von 15° bis 75° am Gebäude (Schräg- oder Flachdach, Fassaden sowie freistehend), integriert werden.

Der OKP-Röhrenkollektor ist laut Hersteller aufgrund seiner hochwertigen korrosionsbeständigen Materialen auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Der Röhrenkollektor ist nach DIN EN 12975 geprüft und nach dem "SolarKeymark" zertifiziert. Zusätzlich zu den Kollektoren "OKP 10" ist auch die Variante "OKP 20" mit 20 Röhren lieferbar.

Weitere Informationen zum Röhrenkollektor OKP 10 können per E-Mail an Oventrop angefordert werden.

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