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Danfoss verspricht 10% Kostenreduzierung durch String-Wechselrichter

(2.6.2009; Intersolar-Bericht) Das Konzept "String-Wechselrichter für PV-Kraftwerke" von Danfoss wurde am Markt als eine attraktive Lösung zur Systemkostensenkung begrüßt. Es handelt sich dabei um ein modulares Konzept, dass auf einer quadratischen 125x125 m Anlage basiert.


Durch den Einsatz von 1000 V String-Wechselrichtern können laut Danfoss die Installationskosten im Vergleich zu Zentralwechselrichterlösungen um 10% gesenkt werden. Dies werde möglich, da eine Anzahl von Teilen, die bei Zentralwechselrichterlösungen verwendet werden, wie Generatoranschlussboxen, Wechselrichterunterverteilungen, Sicherungen und Sicherungsüberwachungen nicht benötigt würden. Weiterhin könne beim Einsatz von String-Wechselrichtern auf externe DC-Schalter und zusätzliche Stringüberwachung verzichtet werden. 1000 V-Wechselrichter würden zudem die Anzahl der benötigten Strings reduzieren und damit zu einer Reduzierung der DC-Leitungsverluste führen.

Sales Manager Aksel Jepsen: "Unsere Kunden schätzen das Kostenreduzierungspotenzial bei PV-Kraftwerken durch den Einsatz von 1000 V String-Wechselrichtern. Gleichzeitig werden die Einfachheit und der modulare Aufbau des Konzeptes sehr geschätzt.”

Abgesehen von einer Senkung der Installationskosten soll die 1000 V-Eingangsspannung zu reduzierten Leitungsverlusten auf AC- sowie DC-Seite führen. Weiterhin sollen individuelle MPP-Tracker für jeden der drei Wechselrichterstrings dazu beitragen, Verluste durch Verschattung, Schnee, Temperaturunterschiede und Mismatching zu verringern und den Ertrag zu erhöhen.

String-Wechselrichter haben den Vorteil, ein auf dem Markt bekanntes Standardprodukt zu sein. Jeder Elektroinstallateur kann einen Wechselrichteraustausch vornehmen. Wartungsverträge, wie bei Zentralwechselrichtern üblich, werden nicht benötigt.

Weitere Informationen zu 1000 V String-Wechselrichtern können per E-Mail an Danfoss Solar Inverters angefordert werden.

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