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Bedarfsgerechte Wohnungslüftung mit Feuchte-Temperaturregelung

(30.4.2009) Die Lunos Lüftungstechnik GmbH aus Berlin stellte bereits auf der BAU 2009 ihr neues Wohnungslüftungssystem vor. Dazu wurde die bedarfsgerechte Regelung der Abluftventilatoren Typ Silvento erstmalig mit einem Feuchte-Temperatursensor ausgerüstet. Die Regelung soll so den Abluftvolumenstrom sehr viel besser den Gegebenheiten im Wohnraum anpassen können.

Der Sensor, der im Ansaugbereich des Abluftventilators positioniert ist, erfasst die Temperatur sowie den Feuchtegehalt des Abluftvolumenstroms. Da der Lüfter im Bad oder WC positioniert ist und dort andere Raumluftbedingungen auftreten als im Wohnbereich, wird über die gleichzeitige Auswertung von Temperatur und Feuchte eine an die Raumluftbedingungen im Wohnbereich angepasste Lüfteransteuerung erreicht: In der Regel sind die Temperaturen im Wohnbereich geringer als im Bad. Der relative Feuchtegehalt der Luft sinkt mit steigender Temperatur, da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wird also Luft aus dem Schlafzimmer mit 18°C und 60% r.F. im Badezimmer auf 24°C erwärmt, sinkt die relative Feuchtigkeit auf 40% r.F. ab. Die kritisch feuchten Raumluftbedingungen aus dem Schlafzimmer haben sich auf dem Weg ins Bad in eine relativ trockene Luft verwandelt.


Die Feuchte- Temperaturregelung der Ventilatorbaureihe Silvento spricht deshalb bei wärmerer Abluft bereits bei einer geringeren relativen Feuchtigkeit an als bei kälterer Abluft. Beispiel: Die vierstufige Regelung schaltet bei 20°C und mehr als 50% relativer Feuchte von 30 m³/h auf 40 m³/h. Ist die Temperatur höher, schaltet die Regelung schon bei einer geringeren relativen Feuchtigkeit den Abluftvolumenstrom hoch, ist die Temperatur dagegen geringer, wird erst bei einer höheren relativen Feuchte hoch geschaltet. D.h. konkret ...

  • bei 24 °C wird der Abluftvolumenstrom schon bei 40% r.F erhöht,
  • bei 18 °C aber erst bei 60% r.F.

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